Neuankömmling im Bärenwald

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Anholt. Es roch nach Herbst im Anholter Bärenpark diesen Freitag. Die ersten Blätter fielen und es lag der typisch würzige Geruch der Herbstzeit in der klaren und frischen Luft. Diese wurde von Neuankömmling „Maya“ - eine aus litauischer und katastrophaler Haltung gerettete 18 jährige Bärendame - mit Genuss eingesogen.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund hat die International Bear Federation (IBF) es geschafft, die Braunbärin von ihrem Leid in Litauen zu befreien. Dort wurde sie vermutlich bereits als Bärenkind in einen circa vier mal fünf Meter großen Käfig neben einem Restaurant gesperrt und in ihrem bisherige Leben mit Eis und Cola gefüttert.
Im Anholter Bärenpark stehen der Bärendame nun vorbildliche 25.000 Quadratmeter Biotop-Landschaft mit Teichen und Bäumen zur Verfügung. Derzeit befindet sich die erst donnerstags angekommene Bärin noch circa vier Wochen im Vorgehe. Tierpfleger und Bärenkenner Norbert Höchsmann bezeichnet „Maya“ als noch sehr nervös und schüchtern. „Das ist aber absolut normal und wir werden sie vermutlich mit „Bensen“ - einer anderen Braunbärin - in einiger Zeit vergesellschaften können. Immerhin hatte „Maya“ eine circa 24 stündige Fahrt von Litauen aus hinter sich.

Die Kosten für diesen Transport und diese Rettungsaktion hat der Tierschutzbund und die IBF übernommen. „Maya“ wird nun in den kommenden Wochen ausgiebig untersucht, auch auf Diabetes, was nach der jahrelangen und schlechten Ernährung eine durchaus mögliche Krankheit sein könnte. „Wir müssen natürlich auch ihre Zähne eingehend untersuchen“, so Evelyn Vos Kramer, Schatzmeisterin des Anholter Bärenwaldes. Ihre Artgenossen wurden von „Maya“ - deren Name noch nicht hunterprozentig fest stand - noch sehr kritisch beäugt, was nach jahrelanger „Einzelhaft“ ebenfalls verständlich ist.

Bleibt zu hoffen, dass „Maja“ sich schnell einlebt und ihr Leben von nun bärisch genießen kann

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Foto:  © Deutscher Tierschutzbund e.V.
Autor:

Betty Schiffer aus Emmerich am Rhein

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