Rettungswache kommt auf Teile des Steintorgeländes
Die Suche hat ein Ende

Haben das Grundstück für die neue Rettungswache in Emmerich am Rhein in Blick (v.r.n.l.): Christiane Behrens (REPPCO Architekten), Landrat Wolfgang Spreen, Thomas Euwens (REPPCO Architekten) und Volker Hildebrand (Kaufland). Foto: Kreis Kleve
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  • Haben das Grundstück für die neue Rettungswache in Emmerich am Rhein in Blick (v.r.n.l.): Christiane Behrens (REPPCO Architekten), Landrat Wolfgang Spreen, Thomas Euwens (REPPCO Architekten) und Volker Hildebrand (Kaufland). Foto: Kreis Kleve
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Seit mehr als drei Jahren führt der Kreis Kleve intensive Gespräche für ein geeignetes Grundstück in Emmerich am Rhein, um dort eine neue Rettungswache zu bauen. Jetzt die gute Nachricht. Ein geeignetes Gelände wurde gefunden. Bürgermeister Peter Hinze zeigte sich erfreut über die Wahl des Standortes: „Es freut mich, dass es der Kreisverwaltung gelungen ist, mit dem Eigentümer des Grundstückes handelseinig zu werden. Das Steintorgelände ist der optimale Standort für die neue Rettungswache. Er garantiert eine optimale medizinische Versorgung der Emmericher Bevölkerung in allen Ortsteilen.“

Das bestehende Gebäude ist mittlerweile deutlich zu klein für die erforderlichen Einsatzkräfte und Fahrzeuge und kann nicht erweitert werden. Bei den geführten Gesprächen stand insbesondere die Lage des Grundstücks im Fokus. „Kurze und schnelle Wege sind für den Rettungsdienst von besonderer Bedeutung“, betonte Landrat Wolfgang Spreen. Nun steht fest: Der Kreis Kleve hat die Gespräche mit zwei Grundstückseigentümern erfolgreich beendet und wird noch in diesem Jahr mit dem Neubau der Rettungswache am Großen Wall in Emmerich am Rhein beginnen.
„Ich bin den beiden Grundstückseigentümern, der Firma Kaufland und der Familie Wessels, außerordentlich dankbar für die Bereitschaft, ihre Grundstücke zu angemessenen Konditionen zu veräußern“, blickt Landrat Wolfgang Spreen auf die Grundstücksverhandlungen zurück. Darüber hinaus galt sein Dank dem Klever Unternehmen Reppco für die Vermittlung in dieser Sache. Die beiden Grundstücke befinden sich unmittelbar neben der neuen Polizeiwache und in direkter Nachbarschaft zum St. Willibrord-Spital im Emmerich am Rhein.
In den vergangenen Jahren wurde das Einsatzpersonal der Rettungswache in Emmerich am Rhein im Gebäude „Pesthof 14“ stark ausgeweitet. Aktuell gibt es dort 40 Stellen für Rettungsdienstpersonal sowie ein Notarzt-Einsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen sowie einen Krankenwagen. Die Räumlichkeiten entsprechen nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Rettungswache. So fehlen beispielsweise Räumlichkeiten und eine Schleuse zur Dekontamination von Personal und Material vor Betreten der Sozialräume, ein Ausbildungsraum sowie ein Büro für die Wachleitung. Ferner reicht die Fahrzeughalle zur Unterbringung von Fahrzeugen und Material nicht mehr aus.
Der Kreis Kleve erwirbt insgesamt eine Grundstücksfläche von rund 3.250 Quadratmetern. Die Planung des Neubaus kann, so der Landrat, kurzfristig abgeschlossen und die Baumaßnahme noch im Jahr 2019 beginnen. Landrat Wolfgang Spreen: „Im Rettungsdienst geht es um die Rettung von Menschenleben. Gerade deshalb ist mir ein sehr hoher Standard so wichtig.“ Auf einem Teil des Steintor-Areals wird die neue Emmericher Rettungswache entstehen.

Haben das Grundstück für die neue Rettungswache in Emmerich am Rhein in Blick (v.r.n.l.): Christiane Behrens (REPPCO Architekten), Landrat Wolfgang Spreen, Thomas Euwens (REPPCO Architekten) und Volker Hildebrand (Kaufland). Foto: Kreis Kleve
Auf einem Teil des Steintor-Areals wird die neue Emmericher Rettungswache entstehen.
Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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