Welasa stellte Konzept zum Umbau des Emmericher Neumarkt vor

Mit einem Modell und bildlichen Computerdarstellungen wurde den anwesenden Emmericher bürgern im PAN die geplante Neugestaltung des Neumarkt durch die Welasa GmbH, den Investor und das beauftragte Architekturbüro vorgestellt.Fotos: Helmut Heckmann.
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Nachdem sich am Dienstag Abend überraschend der Düsseldorfer Projektentwickler ITG aus dem Wettbewerb zur Umgestaltung des Emmericher Neumarktes zurückgezogen hatte, war nur noch die Projektentwicklungsfirma Welasa, vom ehemaligen Sparkassenvorstand Johannes Welmanns und dem Kevelaerer Investor Josef Schoofs, im Rennen. Die Pläne von Welasa wurden am Mittwoch Abend im PAN den gut 180 erschienenen Emmericher Bürgern vorgestellt.

Von Helmut Heckmann

EMMERICH. Umlagert war im PAN zunächst ein Modell der Welasa Variante, die gegenüber der Planung von ITG um einiges kleiner und damit auch kostengünstiger ausfällt. Eine Kombination aus Wohnbebauung, Einzelhandelsgeschäften und Tiefgarage, in einer Grundfläche von 4.500 Quadratmetern, soll auf dem Neumarkt entstehen. Zu den Geschäften werden der Discounter NETTO sowie ein Frischemarkt und das Elektrogeschäft MediMax zählen.
Welmanns hatte im Vorfeld den Kevelaerer Investor Josef Schoofs auf das Projekt aufmerksam gemacht. „Wir haben unsere Ziele genau definiert“, erlärte Welmanns den Anwesenden. „Dabei werden wir darauf achten dass es keine Verwerfung im Einzelhandel gibt, denn wir orientieren uns am aufgestellten Einzelhandelskonzept der Stadt Emmerich“. Die Realisierung des Projektes Neumarkt soll für junge und alte Menschen gedacht sein. Dazu wird es in bestimmten Bereichen ein betreutes Wohnen geben, zu dem die Caritas schon ein Betreuungsangebot signalisiert hat. Wichtig für Welasa ist auch der bestehen bleibende Wochenmarkt.
Das Architekturbüro Gernot Schulz hat das Konzept, mit großflächigen Einzelhandel im Erdgeschoss mit attraktiver innerstädtischer Wohnraumnutzung in den Obergeschossen, gemeinsam mit Welmanns und Schoofs ausgearbeitet. Dabei sind nicht nur Reihenhäuser für junge Familien und Seniorenwohnungen unterschiedlichster Größe geplant, sondern auch attraktive Maisonettewohnungen und eine grüne Dachlandschaft im ersten Obergeschoss. „Dort können Bewohner kleine Gärten haben, die Begegnungsstätte für jung und alt sein werden“, so Prof. Gernot Schulz, der mit einem PowerPoint Vortrag das Bauvorhaben erläuterte.
Es wird 50 Wohnungen geben die von unterschiedlichen Größen sind. Dazu haben alle Treppenhäuser einen Aufzug und mit diesem kommen die Bewohner auch zu ihren PKW-Stellplätzen in der Tiefgarage.
Stellung nahm auch Frau Krämer von der IHK zu dem geplanten Bauvorhaben. Sie begrüßte es, dass schon zu einem solch frühen Zeitpunkt der Planung an die Öffentlichkeit gegangen wird. Dadurch haben die Bürger und der Einzelhandel Gelegenheit mit zu bestimmen.
Diese Gelegenheit wurde von den anwesenden Bürgern im PAN auch genutzt. Hierbei waren den Anwesenden Auskünfte nach den anfallenden Kosten für eine Wohnung wichtig. Der Preis für eine Eigentumswohnung kann dabei für eine 50 Quadratmeter große Wohnung bei 100.000 Euro liegen. Bei den Mieten wird sich der Preis pro Quadratmeter bei cirka 7 Euro einpendeln.
„Die weiteren Planungen sehen noch ein Textilgeschäft von 800 Quadratmeter Größe vor“, so Prof. Schulz. „Doch dazu müssten einige vorhandene Gebäude abgerissen werden, wobei dies noch Verhandlungssache mit den jeweiligen Eigentümern ist“. Sollte dies alles umgesetzt werden, wird es im Zuge dieser Baumaßahme auch neue, attraktive Durchgänge vom Neumarkt zur Kaßstraße geben.
Die Kosten für die Umgestaltung des Neumarkt werden bei 15 Millionen Euro liegen und man hofft, wenn alle Formalitäten erledigt sind, in 2012 mit der Realisierung des Projektes zu beginnen.

Mit einem Modell und bildlichen Computerdarstellungen wurde den anwesenden Emmericher bürgern im PAN die geplante Neugestaltung des Neumarkt durch die Welasa GmbH, den Investor und das beauftragte Architekturbüro vorgestellt.Fotos: Helmut Heckmann.
Zwischen der Wohnanlage im ersten Obergeschoss sind Gartenanlagen geplant, die als Begegnungsstätte für jung und alt dienen sollen.
Autor:

Helmut Heckmann aus Rees

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