„Wir können mit Zuversicht ins neue Jahr blicken“

Bürgermeister Johannes Diks beim Neujahrsempfang im PAN kunstforum. Bild: WachterStorm
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Über 300 Gäste waren am Donnerstag Abend der Einladung der Stadtverwaltung zum Neujahrsempfang ins PAN kunstforum gefolgt. „Wir waren spät dran mit der Einladung. Aber wir wollten ein spezielles Ereignis noch abwarten“, so Bürgermeister Johannes Diks.

Was er meinte war der von den Mayas vorhergesagte Weltuntergang am 21. Dezember vergangenen Jahres. Da die Welt aber nicht unterging war es Anlass genug, alle wieder einzuladen. „Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde“, zitierte Diks Woody Allen. Die Liste der Gäste war sehr lang. Unter ihnen war auch der Honorarkonsul der Niederlande, Freddy Heinzel und der General Franz Josef Nolte vom Kommando Operative Führung Luftstreitkräfte. Auch die Emmericher Geistlichkeit war durch Pfarerr Dr. Martin Neubauer und Pfarrer Carsten Weidisch, Pastor Thomas Obermeier und Kaplan Chrsitian Olding stark vertreten.
In seiner Rede ging er zunächst auf das vor zwei Jahren gegründete Netzwerk Pro Kids ein. Er bezeichnete es als Erfolgsmodell und das Land nahm dies zum Anlass, es auch für die kommenden drei Jahre zu unterstützen. „Weil es auch in Emmerich viele Kinder gibt, die sich zuwenig bewegen, beteiligt sich die Stadt an dem Euregio-Projekt „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen.“ Bekanntlich müssen die Kommunen ab dem 1. August 2013 den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in einer Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. „Um die vereinbarte landesdurchschnittliche Bedarfsquote von 32 Prozent erfüllen zu können, arbeiten in unserer Stadt alle Träger zusammen mit unserem Jugendamt intensiv daran entsprechende Plätze auch in der Tagespflege zur Verfügung zu stellen“, so Diks.

Gute Bildungsinfrastruktur

Zu den Standortqualitäten der Stadt zähle, so Diks, neben guten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft auch eine gute Bildungsinfrastruktur. Im Sommer werde der Rat darüber entscheiden, wie in Zukunft die Schullandschaft aussehen solle. Auch bei den grundschulen könnte es Veränderungen geben. „Wir müssen schauen, wie eine gleichmäßige Verteilung der Schüler auf unsere sechs Grundschulen gewährleistet werden kann.“ Weiter sprach er über die Förderschule. Die bisherigen Vorüberlegungen sehen eine zukunftsfähige Lösung für unsere Schule vor.“ Entsprechende Beschlüsse müssten allerdings noch gefasst werden.
Sämtliche Investitionen sollen laut Diks dazu beitragen, die Lebensqualität in Emmerich zu verbessern und den Standort zu stärken. Hier käme man mit der Umgestaltung des Neumarktes ein wichtiges Stück voran. In Sachen Betuwe wurde der Stadt erst vor Kurzem bestätigt, dass die beiden noch offenen Planfeststellungsverfahren im ersten Quartal dieses Jahres vorgelegt werden sollen. „Wir werden allerdings weiterhin mit langen Wartezeiten vor den Schranken rechnen müssen. Insofern ist es wichtig, dass diese Querungen vor dem dritten Gleis und dem Schallschutz gebaut werden. Aus Sicht der bahn ist ein guter Bahnübergang ein beseitigter Bahnübergang. An der Stelle stimme ich der Bahn mal ausdrücklich zu.“

Dritter Autobahnanschluss

In Sachen Kaserne konnte Diks nach dem Weggang der Studenten der Hochschule Rhein Waal berichten, dass man hier in Gesprächen mit einem großen Logistikunternehmen sei. „Die Ansiedlungsentscheidung soll in den nächsten Wochen getroffen werden.“ Dem Ausbau eines dritten Autobahnanschlusses stehe nun auch nichts mehr im Wege. Die Finanzierung sei gesichert, die Klagen abgewiesen. Der Landesbetrieb Straßenbau könne mit den Planungen für die Anschluss-Stelle Emmerich Süd beginnen. Auch der Hafen läuft gut, er erfährt ein ständiges Wachstum. So will man vielleicht schon bald Flächen von der Firma Akzo erwerben und diese Teilfläche um circa 20 Prozent erweitern.
Zum Abschluss bemerkte Diks: Kommune heißt Gemeinschaft. Sie funktioniert am besten, wenn sich viele daran beteiligen, ihre Stadt für die Bewohner attraktiv zu machen. Deshalb bin ich sehr froh, dass es in Emmerich viele Menschen gibt, die sich für das Gemeinwesen oder für andere einsetzen.“ Die Stadt sei nach wie vor auf dem richtigen Weg. „Wir können mit Zuversicht ins neue Jahr blicken. Wir haben guten Grund, uns über unsere Erfolge zu freuen“, schloss der Bürgermeister seine Rede.
Anschließend überreichte er dem Geschäftsführer des Bezirksverbandes Deutscher Kriegsgräberfürsorge einen Scheck in Höhe von 14.749,04 Euro. Kreisweit war Emmerich damit bei der Sammlung führend. Umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung von Nordrehin Westfalen liege man damit an der Spitze.

Bürgermeister Johannes Diks beim Neujahrsempfang im PAN kunstforum. Bild: WachterStorm
Die Schützen übergaben einen Scheck an den Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Foto: WachterStorm
Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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