Alle Kontaktpersonen sind in Quarntäne
Corona hat Emmerich erreicht: Mitarbeiterin vom Rathaus erkrankt / kein Grund zur Panik!

Emmerich. Auf Nachfrage bei Emmerichs Pressesprecher Tim Terhorst bestätigt sich: Es gibt einen ersten Fall des Coronavirus in Emmerich. Eine Mitarbeiter vom Rathaus hat sich wohl in ihrem Urlaub infiziert. Bevor jetzt alle in Panik ausbrechen: Das Team vom Rathaus hat vorbildlich reagiert und alle Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt.

Mitarbeiterin hatte keinen Kundenkontakt und wohnt nicht in Emmerich

Eins vorweg: Die Mitarbeiterin wohnt nicht in Emmerich; wird also auch aus der Zählung herausfallen und somit nicht als erster Fall in Emmerich in der Statistik geführt.
Terhorst berichtet: "Die Mitarbeiterin hatte Urlaub und war danach nur einen Tag an ihrem Arbeitsplatz." Sie arbeitet im Bereich Bauen und Immobilien und hatte keinen Kundenkontakt. "Außerdem ist der Arbeitsplatz der Dame nicht im Rathaus selber, sondern in einem anderen Gebäude."
Somit ist der Kreis der Kontaktpersonen nicht hoch. Nur vier Mitarbeiter, die direkten Kontakt zur erkrankten Dame hatten, sind vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne geschickt worden.
Die Frau habe schon einige Tage leichter Erkältungssymptome gehabt und sei dann aber trotzdem für den ersten Tag nach dem Urlaub bei der Arbeit erschienen. Danach lag die ärztliche Bestätigung vor: es ist der Coronavirus. Sofort wurden sie und die Mitarbeiter, die mit ihr Kontakt hatten, nach Hause geschickt. "Zu keiner Zeit bestand Gefahr für Besucher des Rathauses", so Terhorst.

Keine Gefahr für Besucher des Rathauses

Seit der Coronakriese ist man dabei, die Arbeit im Rathaus umzustellen. "An den Plätzen, an denen Mitarbeiter auch von zu Hause im Home Office tätig sein können, wird das schon umgesetzt", so der Pressesprecher. Trotzdem ließe sich nicht alles von dort aus regeln, weil nicht alles digital bearbeitet werden kann.

Schichtsystem wurde eingeführt

"Deswegen arbeiten wir nun im Schichtsystem in verschiedenen Teams. Wenn jemand in einem Team erkrankt, kommt das gesamte Team in Quarantäne und ein anderes Team kann die Arbeit mit übernehmen." Bereiche, die nicht ganz so wichtig sind, ruhen. Damit soll der Betrieb generell gewährleistet und auch über eine lange Zeit aufrechterhalten werden.

Der Betrieb soll gewährleistet werden

"Wir wollen das System am laufen halten, sind aber trotzdem sehr auf die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter bedacht", so der Pressesprecher. Durch die Arbeit in kleineren Teams gibt es aber auch nicht mehr ganz so viele Berührungspunkte der Mitarbeiter, das bietet zusätzliche Sicherheit.

Autor:

Silvia Decker aus Emmerich am Rhein

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