Digitalisierung und ein Bürgerhaus sollen Millingen weiterbringen
Entwicklung eines Dorfes- wenig Hoffnung für Radler

Der Bahnübergang im Millingen wird durch eine Unterführung ersetzt, eine Umgehungsstraße wird den Straßenverkehr aufnehmen. Fotos (3): Dirk Kleinwegen
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  • Der Bahnübergang im Millingen wird durch eine Unterführung ersetzt, eine Umgehungsstraße wird den Straßenverkehr aufnehmen. Fotos (3): Dirk Kleinwegen
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Am vergangenen Mittwoch fand im Reeser Bürgerhaus die vorerst letzte Bürgerversammlung zum Millinger Dorfentwicklungskonzept statt. Der Landesbetrieb Straßen.NRW stellte sich den Fragen der rund 60 teilnehmenden Millinger.

Durch den Bau der Betuwe-Linie entfällt bekanntlich der Bahnübergang in Millingen, der dann durch einen unter den Gleisen hindurchführenden Fußgängertunnel ersetzt wird. Die geplante Umgehungsstraße und die sonstige aktuelle und zukünftige Verkehrssituation wurden von Klaus Münster von Straßen.NRW ausführlich erläutert.

Im anschließenden Austausch wünschten sich viele Millinger einen Ausbau der vorhandenen Radwege im Ort. Wegen fehlender finanzieller Mittel oder weil die Örtlichkeiten einen Bau oder Erweiterung nicht zulassen, konnte Münster dort nicht weiterhelfen. Auch an der mehrfach kritisierten Verkehrs- und Parksituation der Hurler Straße wird sich vermutlich nicht viel ändern.
Städteplaner Helmut Hardt stellte noch einmal die drei Projektvorschläge zur Dorfentwicklung vor. Die Dorfstruktur soll neu gestaltet werden. Die Vorschläge dazu sind die Anpassung der Anholter und Hurler Straße. Der Ortskern und die Ortseingänge sollen aufgewertet werden.

Verbesserte Anbindung des Strandbads

Auch eine Weiterentwicklung des Natur- und Erholungsraums Millinger Meer ist vorgesehen. Das dortige Strandbad könnte an das Radwegenetz angebunden, das Millinger Meer könnte dazu mit Hilfe einer Selbstnutzer-Seilfähre überquert werden.

Die Neugestaltung der Dorfmitte ist die zweite geplante Maßnahme. Wenn die Hauptstraße nicht mehr vom Durchgangsverkehr frequentiert wird, soll sie attraktiver gestaltet werden. Vorhandene Grünflächen sollen mit in die Gestaltung einbezogen werden und falls möglich sollen Alte Post und das Sparkassen-Gebäude wieder genutzt werden.

Überlegungen zur Gestaltung des Dorflebens stellte Thomas Verbeet vor. In der Lenkungsgruppe hatte man überlegt, einen gemeinsamen Treffpunkt für Vereine und Interessengruppen zu schaffen. Damit soll die Zusammenarbeit innerhalb der Vereine gestärkt werden. Zudem soll Millingen einen notwendigen Schritt zu Digitalisierung gehen, auf einer Plattform sollen Millinger Hilfe suchen oder anbieten können.

Der Abschlussbericht zum Dorfentwicklungskonzept soll Ende Oktober öffentlich präsentiert werden. 

Text von Dirk Kleinwegen

Autor:

Marc Keiterling aus Essen

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