Eine Schau für die Bulldogs

Verena und Paul van Dalem mit ihren Old English Bulldogs. Sie sehen auf den ersten Blick schlimm aus, sind aber wirklich reine Familienhunde. Foto: Jörg Terbrüggen
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Sie haben schon ein mächtiges Gewicht dachte ich mir, als die bulligen Hunde auf mich zugerannt kamen. Angst hatte ich zwar keine, aber Respekt. Doch schnell stellte sich heraus, dass diese Old English Bulldogs völlig harmlos sind. Im Gegenteil: sie konnten vom Streicheln gar nicht genug bekommen.

Für Verena van Dalen nichts ungewöhnliches. „Das sind absolute Familienhunde“, erklärt sie mir, während es sich zwei der Hunde vor meinen Füßen gemütlich gemacht hatten und sich das Fell kraulen ließen. Keiner fletschte die Zähne oder war in irgendeiner Form aggressiv. Damit hätte man beim Anblick der Hunde nicht unbedingt rechnen können. Laut Wikipedia ist der Hund gegenüber der englische Bulldogge gehorsamer und wird in USA und Europa für gemäßigten Hundesport eingesetzt.
Im vergangenen Jahr haben Verena und Paul van Dalem dann auch den Verein „Old English Bulldog Rescue Foundation“ ins Leben gerufen. Und dieser Verein macht nun am 22. Juni im Schützenhaus Kapaunenberg eine groß angelegte Ausstellung. Hier gibt es Showringe nicht nur für Old English Bulldogs, sondern auch für Renascene English Bulddogs, Französische Bulldogs und Chihuahuas. „Außerdem gibt es noch einen Ring für alle Rassen und Kastraten“, meinte Verena van Dalem. Sie selbst hat vier Old English Bulldogs, der jüngste ist gerade mal sechs Monate alt, der älteste sechs Jahre.

Aggressive Hunde müssen raus

Es gibt jeweils eine Gruppe für drei bis sechs Monate alte Hunde, für sechs bis neun Monate alte, für neun bis zwölf Monate alte und schließlich einen Ring „Best of“. Für die drei Erstplatzierten gibt es jeweils Pokale, am Ende wird dann auch noch ein Tagessieger gekürt. Allerdings müssen die Hundehalter auf einige Regeln achten, wenn sie an der Schau teilnehmen möchten. Alle Hunde müssen vollen Impfschutz haben und einen gültigen Heimtierausweis besitzen. Hunde mit kupierten Ruten müssen eine tierärztliche Bescheinigung mit sich führen.
Die Vierbeiner müssen zudem mit einer Leine und einem Halsband geführt werden. Die Hundehalter sollten ihren Hund auch kontrollieren können. Aggressive Hunde werden umgehend aus dem Ring geschickt und wenn nötig der Halle verwiesen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Veranstaltung beginnt am 22. Juni um 10 Uhr für Kinder mit Hunden. Hier sind alle Rassen erlaubt. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Erwachsene zahlen 25 Euro, ab drei Hunden 20 Euro pro Hund. Anmeldungen unter info@oebrf.com

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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