Neue Toilettenanlagen im Schützenhaus Kapaunenberg
Das kann sich sehen lassen

Direktor Thomas Reintjes, die stellvertretende Geschäftsführerin Diana van den Hurk, der stellvertretende Direktor Josef Kremer, der Technische Leiter Jochen Stelzig und Pächter Andre Schoofs (v.r.) freuen sich über die neuen Toilettenanlagen im Schützenhaus Kapaunenberg.
  • Direktor Thomas Reintjes, die stellvertretende Geschäftsführerin Diana van den Hurk, der stellvertretende Direktor Josef Kremer, der Technische Leiter Jochen Stelzig und Pächter Andre Schoofs (v.r.) freuen sich über die neuen Toilettenanlagen im Schützenhaus Kapaunenberg.
  • Foto: Jörg Terbrüggen
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Sie haben sehr viel Geld in die Hand genommen, aber das Ergebnis kann sich dafür auch wirklich sehen lassen. Rund 78.000 Euro investierte die St. Sebastian Schützenbruderschaft in die Renovierung ihrer Toilettenanlagen im Schützenhaus Kapaunenberg. Dazu hatte die Bruderschaft zu einer Crowdfunding-Aktion aufgerufen, um die finanziellen Mitteln stemmen zu können.

Vom 1. März bis zum 1. Juli konnten sich Unterstützer, Firmen und natürlich Privatleute an der Sammelaktion beteiligen. Direktor Thomas Reintjes war mit dem Ergebnis total zufrieden. "Es war bisher die größte Crowdfunding-Aktion der Volksbank und fast alle Vereine, die hier bei uns feiern, haben sich daran beteiligt." Schließlich sei es ja auch der größte Saal im Emmericher Stadtgebiet. Anfang November begannen die Abrissarbeiten, in Eigenleistung. Bis zum 12. Januar waren alle nötigen Arbeiten erledigt, so dass pünktlich zur ersten Karnevalssitzung die Toilettenanlagen zugänglich waren.
30 Jahre hatten die alten Toiletten schon auf dem Buckel, da war eine komplette Neuanschaffung schon angebracht. Vor allem aber wegen der Geruchsbelästigung. "Wir haben die Decken abgenommen und alles völlig neu isoliert und eine neue Klimatisierung mit neuem Lüftungssystem eingebaut", erläuterte Jochen Stelzig, Technischer Leiter die Umbauarbeiten. Neue Urinale (sieben statt vorher sechs) wurden bei den Männern angeschafft, die mit Sensoren ausgestattet sind. Dazu gibt es zwei Kabinen. Bei den Damen wurden sieben Kabinen (eine mehr als vorher) eingerichtet. Natürlich passen sich auch die modernen Waschbecken dem neuen Outfit an.
Der komplette Bereich rechts neben der Bühne erhielt neue Bodenfließen in Steinoptik, halbhoch wurden mit weißen Fließen die Wände bestückt, darüber sorgt ein helles Grün für den optischen Blickfang. Mit dafür verantwortlich war die stellvertretende Geschäftsführerin Diana van den Hurk. Auf eine kleine Veränderung müssen sich die Besucher allerdings einstellen. Dort wo früher die Herrentoilette war, befindet sich nun das Damen WC und umgekehrt. Das lag an der Größe der Räumlichkeiten. "Einige hatten sich dann auch sofort in der Tür geirrt", schmunzelte van den Hurk. 
Übrigens soll es noch weitere Arbeiten in diesem Jahr im Schützenhaus geben. Denn auch die anderen Toilettenanlagen müssten erneuert werden. Außerdem müsste der Fußboden in der Gaststätte dringend gemacht werden, denn zum Teil hebt sich aufgrund der nicht eingehaltenen Dehnungsfugen schon der Boden. Auch das Parkett im kleinen Saal steht auf der Arbeitsliste. Das passiert allerdings erst nach dem Karneval. Altweiber wird im Kapaunenberg übrigens in diesem Jahr erstmalig schon ab 14.11 Uhr gefeiert. Gäste sind "Honk" und "Isi Glück". Der Eintritt kostet zwölf Euro im Vorverkauf und 15 an der Abendkasse. Tulpensonntag wird ab 15.11 Uhr (Eintritt wie Altweiber) gefeiert mit "Ikke Hüftgold". Karten gibt es unter anderem im Kapaunenberg sowie im Companeros und dem Haarstudio Trilsbeck.

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