Hitzeschlacht bei 34 Grad

Um die Mittagszeit herrschte am Mittwoch dichtes Gedränge an den beiden Kassen im Freizeitbad Embricana. 
Fotos (5): Jörg Terbrüggen
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  • Um die Mittagszeit herrschte am Mittwoch dichtes Gedränge an den beiden Kassen im Freizeitbad Embricana.
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Kein Wölkchen am Himmel und die Sonne brennt erbarmungslos. Das Thermometer zeigt 34 Grad an. Wohl dem, der einen kühlen Arbeitsplatz hat oder seine Zeit im Freizeitbad verbringen konnte. Dort herrschte am Mittwoch bei diesem herrlichen Sommertag allerdings Hochbetrieb.

Der Sprung ins kühle Nass - für viele die einzig wahre Alternative bei der tropischen Hitze. Doch bis man erst einmal im Wasser war, dauerte es ein paar Minuten. Denn schon bei der Parkplatzsuche war Geduld gefragt. Vor dem Freizeitbad war alles dicht, selbst die Parkplätze am ehemaligen Fitness-Studio waren allesamt belegt.
Blieb nur noch der große Platz am Eugen-Reintjes-Stadion. Doch auch hier zeigte sich das gleiche Bild: freie Lücken waren eher Seltenheit. Hatte man dann aber noch eine Parkmöglichkeit ergattert, kam die nächste Hürde. Denn vor dem Eingang hatte sich schon eine kleine Schlange gebildet. Der Andrang war einfach riesig. Kinder, Jugendliche und Erwachsene: sie alle wollten nur eines: möglichst schnell aus den Klamotten, rein in Badehose oder Bikini und ab ins Wasser.
Bis zum Mittag waren schon weit über 1.000 Wasserratten gezählt worden, die Marke von 2.000 Gästen war also nur noch eine Frage der Zeit.Während die einen sich ins Wasser stürzten, musste das Personal in der Küche und im Restaurant schwitzen. Schwarze Kochjacke, schwarze, lange Hose - für Koch Werner Woytowicz war das normal. "Das T-Shirt darunter saugt den Schweiß etwas auf", schmunzelte er. Bei gut 40 Grad in der Küche lautete die Devise: viel Wasser trinken. Und was essen die Gäste bei solchem Wetter? "Leichte Kost, vor allem Salate."
Brigitte Jansen war ebenfalls nicht zu beneiden. Drei Friteusen liefen im Dauerbetrieb, in denen die Pommes vor sich hin brutzelten. "Das ist halt so", meinte sie zum heißen Arbeitsplatz. "Bei über 30 Grad kommen die Leute eben ins Schwimmbad." Und hier sind vor allem bei den Kindern und Jugendlichen nach wie vor die goldgelben Pommes sehr gefragt. "Schwimmbad und Pommes gehören einfach zusammen. Das war früher schon so."Wie sie den Tag aushält? "Wasser trinken, Wasser trinken und noch mal Wasser trinken."

Autor:

Lokalkompass Emmerich aus Emmerich am Rhein

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