Wir lebten auf einer Farm in Afrika - Beniner Gastfreundschaft

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Unser "Deutschland", die farbwechselnde Echse mit dem besonderen Schwanz und der blauen Brust: wer kennt diese Gattung?
Die Mitglieder der deutschen Delegation von BENIN direkt e.V. aus Emmerich am Rhein haben ihre Afrikareise selbst finanziert, Schliesslich sollen die Spenden direkt vor Ort eingesetzt werden. Dieses Jahr für den Kauf von Mosquitonetzen für die besuchten Krankenhäuser und nächstes Jahr wieder für den Schwerpunktbereich Bildung und Schulen.
Eine grosse Erleichterung für die Reisekassen war die Aufnahme durch Honorable George Bada. Er stellte das Wohnhaus seiner Farm in Calavi für die Gäste zur Verfügung.
Auf dieser Farm werden Schweine gezüchtet, die inzwischen auf afrikanischen Tischen sehr beliebt sind und gerne mit Schwarte und Knochen und überaus kross gebraten gereicht werden. Natürlich ist der "Duft" der Zucht und die Schweineschreie hier Alltag für uns.
Es gibt viele Hunde - Käfighaltung - als Wachhunde und ein paar freilaufende Welpen.
Hähne und Hühner laufen ebenfalls frei herum und bereichern die nächtliche Geräuschkulisse mit ihrem Krähen. Ausserdem leben hier freilaufend
Truthähne und -hühner und einige wunderschöne dicke Perlhühner.
Manchmal hatten wir dadurch Sch... an den Schuhen.
Tauben dagegen werden im Käfig gehalten.
In einem Becken werden Tilapia-Fische gezüchtet.
Es gibt einen Gartenbereich mit Orangen und Zitronen, ausserdem Nüsse, Palmen und Kokospalmen. Und die leckeren Avocado nicht zu vergessen.
Auf den Böden und Mauern huschen oder klettern verschiedene Echsenarten herum. Eine Art hat manchmal einen schwarz-rot-goldenen Schwanz. Also tauften wir sie für uns Deutschland. Alle steigen behende hohe Baumstämme hinauf oder an Hauswänden hoch. Diese faszinierenden Tiere gibt es in sehr unterschiedlichen Grössen und sie überraschen uns Europäer immer wieder. "Huch, eine Eidechse."
Auf den verschiedenen Blütenpflanzen gaukeln herrlich farbige Schmetterlinge herum.
Ein kleines tropisches Paradies, das von vielen Händen gepflegt wird.

Die Köchin bereitete viele traditionelle afrikanische Gerichte zu. Zum Teil eine echte Herausforderung für den europäischen Gaumen. Und den europäischen Magen. Da war ein Frühstück mit Omelette, Pain (=Baguette), Salat und Früchten eine angenehme Erholung. Auch Aloko = gebratene Bananen lieben wir. Und der leckere frisch gegrillte Tilapia mit Reis und Gemüsemischung schmeckt ausgezeichnet. Zu den herzhaften Gerichten wird immer Piment gereicht. Das ist eine scharfe Paste, die frisch aus Peperoni hergestellt wird.
Diese Peperoni sind wichtiger Bestandteil zahlreicher Gemüsemischungen und haben es echt in sich, verhindern aber dass sich unangenehme Viren und Bakterien im Körper festsetzen können, die wir Europäer dann mit Medikamenten bekämpfen müssten.
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3 Kommentare
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Heinz Seitz aus Bedburg-Hau | 25.06.2013 | 12:01  
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Heinz Seitz aus Bedburg-Hau | 25.06.2013 | 12:45  
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Magdalena Janßen-Koeller aus Emmerich am Rhein | 25.06.2013 | 18:16  
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