26-Jähriger wird Ennepetals neuer City Manager

Stärken dem neuen Innenstadtmanager Steffen Jeschke (rechts) den Rücken: Florian Englert, Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit GmbH, Bürgermeisterin Imke Heymann, Stephan Langhard, städt. Fachbereichsleiter, und Barbara Mittag, Vorsitzende My City.
  • Stärken dem neuen Innenstadtmanager Steffen Jeschke (rechts) den Rücken: Florian Englert, Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit GmbH, Bürgermeisterin Imke Heymann, Stephan Langhard, städt. Fachbereichsleiter, und Barbara Mittag, Vorsitzende My City.
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Der erste Arbeitstag begann für Steffen Jeschke gleich mit einem Pressegespräch: Die Händlergemeinschaft „My City“, die Kluterthöhle & Freizeit GmbH und die Stadt Ennepetal stellten gemeinsam den neuen Innenstadtmanager der Öffentlichkeit vor.

Der 26-jährige Jeschke wird sich ab sofort um die Entwicklung der Innenstadt kümmern. Bedingt durch sein Master-Studium in Wirtschaftsgeographie, Wirtschaftswissenschaften und Regionalforschung an der Universität Passau, das in den letzten Zügen liegt, im März noch mit halber Stundenzahl, ab April dann in Vollzeit. Finanziert wird seine Stelle zu 50 % durch Landesmittel, die andere Hälfte übernimmt die Stadt Ennepetal.

Vielversprechende Zukunftspläne

„Wir freuen uns, mit Steffen Jeschke jemanden gefunden zu haben, dessen Bewerbungsmatrix deckungsgleich mit den Vorstellungen unserer Händlergemeinschaft ist“, so Barbara Mittag, Vorsitzende von My City. Bürgermeisterin Imke Heymann betonte, dass im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts wichtige Entscheidungen zur Zukunft der Innenstadt, wie z.B. die mögliche Öffnung der Fußgängerzone, der Abriss und Neubau des Haus Ennepetal in naher Zukunft durch die Politik getroffen werden. Die Entwicklung der Passage am Markt nimmt derzeit konkrete Züge an, die das Gesicht der Innenstadt verändern werden.

Jeschke möchte die Menschen mitnehmen

Zunächst möchte Steffen Jeschke viele Gespräche führen. Dabei wird er die Händler in der Innenstadt persönlich aufsuchen, aber auch feste Präsenzzeiten in seinem Büro im Haus Ennepetal anbieten. Viele Ideen und Vorstellungen hat er schon im Gepäck, ein fertiges Konzept für die Innenstadtentwicklung jedoch nicht: „Es geht mir darum, alte Zöpfe abzuschneiden und die Menschen mitzunehmen. Die Leute fühlen sich in einer Innenstadt wohl, die sie selbst mitgestalten können“.
Stephan Langhard, städtischer Fachbereichsleiter für Bürgerdienste und Stadtentwicklung: „Wir haben uns gemeinsam bewusst für einen jungen Bewerber entschieden, der nicht abgelegte Konzepte anderer Städte kopieren will, sondern junge und frische Ideen mitbringt“.
Ein reiner Theoretiker ist Steffen Jeschke nicht. Bevor er sein Studium begann, hat er in Sprockhövel eine grundsolide Bäckerlehre mit Erfolg absolviert.

Autor:

Lokalkompass Schwelm aus Schwelm

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