Gespaltene Meinung zur Öffnung der Fußgängerzone Voerder Straße
Verkehr oder verkehrt?

Die FUZO Voerder Straße in Milspe: Bald soll hier Schluss mit der verkehrsberuhigten Zone sein.  | Foto: Sebastian Jarych
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  • Die FUZO Voerder Straße in Milspe: Bald soll hier Schluss mit der verkehrsberuhigten Zone sein.
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Die Redaktion der Wap erreichten mehrere Zuschriften von Lesern, die sich gegen die Öffnung der Fußgängerzone in Ennepetal aussprachen. Die Redaktion nahm deshalb Kontakt mit "MyCity Ennepetal"-Innenstadtmanager Olaf Dau auf, um über die Pläne zu sprechen.

von Nina Sikora

Die Öffnung der Fußgängerzone Voerder Straße in Milspe steht in den Startlöchern. In der Ratssitzung im Mai wurden die dafür nötigen Arbeiten für Mitte August anvisiert. Der Verein "My City Ennepetal" wie auch der Innenstadtmanager Olaf Dau sind ganz klar Befürworter der Öffnung der FUZO und der Umsetzung des Ratsbeschlusses. Doch so sehen es längst nicht alle Bürger.

Keine autogerechte Stadt

"Bitte verhindern Sie mit einem großen persönlichen Einsatz, dass Ennepetal nicht mit den bisher geplanten Maßnahmen rückwärtsgewandt noch in 2019 die 'autogerechte Stadt' plant", schreibt zum Beispiel Karl-Heinz Henkel, Bürger aus Ennepetal, an die Wap und die Bürgermeisterin Imke Heymann gerichtet.

Mehr Einzelhandel und Gastronomie

Viele Bürger haben Angst, dass die Öffnung der Fußgängerzone für den Verkehr negative Konsequenzen haben könnte. Doch für Olaf Dau überwiegen die positiven Aspekte. "Unsere eigenen Gespräche mit den Bürgern und Meinungsumfragen sowie Äußerungen der Händler zeigen hier eindeutig eine große mehrheitliche Meinung: Die Bürger und Händler wollen in der Innenstadt mehr Einzelhandel und Gastronomie sowie Veranstaltungen", erklärt der Innenstadtmanager von "MyCity Ennepetal". Um dieses Ziel zu erreichen, sei die Öffnung ein richtiger und logischer Schritt.

Kein Handel ohne Frequenz

„Handel geht nun mal nicht ohne Frequenz“, so Olaf Dau, der sich damit nicht nur auf die neuen 23 kostenlosen Parkplätze in der Voerder Straße bezieht, sondern auch auf die bisherigen Gespräche mit potentiellen zukünftigen Händlern und Gastronomen, die endlich wieder Interesse haben sich in Ennepetal niederzulassen. Auch der Umbau der Marktpassage und die ausstehende Modernisierung des Heilenbecker Zentrums seien sehr positiv aufgenommen worden.

Verliert oder gewinnt Ennepetal mit der Öffnung der Fußgängerzone? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an redaktion@wap-schwelm.de oder nehmen Sie an unserer Facebook-Umfrage in unserer Gruppe "Lokalkompass EN-Süd" teil.

Autor:

Nina Sikora aus Essen

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