Küchenbrände: Schwer verletzte Ennepetalerin in Spezialklinik geflogen - Gevelsbergerin mit Rauchvergiftung

Zwei Brände in Küchen innerhalb von 24 Stunden hielten die Feuerwehren in Gevelsberg und Ennepetal in Atem. Schwer verletzt wurde heute Morgen (21. September) eine Frau bei einem Brand in der Küche eines Wohnhauses in Ennepetal.

Die Feuerwehr Ennepetal wurde um 11.21 Uhr in die Feldstraße gerufen. Hier war es zu einem Brand in einer Küche gekommen.
Aufgrund des Meldebildes alarmierte die Kreisleitstelle umgehend die Hauptamtliche Wache, sowie die Löschzüge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr mit Sirenenalarm. Vor Ort konnte die Lage bestätigt werden. Alle Bewohner hatten das Haus bereits allerdings schon verlassen.
Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung geschickt. Dieser konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Das Gebäude wurde im Anschluss mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht und auf noch vorhandene Gase überprüft.
Vermutlich durch erste Löschmaßnahmen erlitt eine Bewohnerin schwere Brandverletzungen. Sie wurde direkt bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte durch den Rettungsdienst versorgt. Im weiteren Verlauf wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um die Patientin schnell in eine Spezialklinik transportieren zu können.
Hierzu sicherte ein Löschfahrzeug der Löschgruppe Oberbauer die Landung des Hubschraubers, auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes an der Hagener Straße. Insgesamt waren 1 Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, 2 Löschgruppenfahrzeuge, 1 Drehleiter, 2 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Rettungshubschrauber und mehrere Kräfte der Polizei im Einsatz. Der Einsatz konnte um 12.50 Uhr beendet werden.

Sirenenalarm auch in Gevelsberg

Bereits am Donnerstag um 17.11 hatte Sirenenalarm die Bewohner in Gevelsberg aufgeschreckt: Gemeldet war ein Küchenbrand in der Bredderbruchstraße. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass in der Küche einer Wohnung der Inhalt einer Bratpfanne brannte. Die Küche und der Wohnungsflur waren bereits komplett verraucht.
Ein Trupp mit schwerem Atemschutz kontrollierte die Wohnung und fand dabei eine Person im Wohnzimmer liegend. Diese wurde sofort ins Freie gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurde die Person in ein Krankenhaus gebracht.
Die Wohnung und das Treppenhaus wurden anschließend mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Der Einsatz endete für die drei Löschzüge sowie der Hauptwache um 18.30 Uhr.

Autor:

Lokalkompass Schwelm aus Schwelm

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