Mann geht nach Hausverbot auf Schrottplatz mit Axt auf Mitarbeiter los

Mit einer Axt ging ein 22-Jähriger am Samstag auf einen Mitarbeiter eines Schrottplatzes in Altenessen los. Bei seiner Festnahme beschimpfte er die Polizeibeamten als "Nazis".
  • Mit einer Axt ging ein 22-Jähriger am Samstag auf einen Mitarbeiter eines Schrottplatzes in Altenessen los. Bei seiner Festnahme beschimpfte er die Polizeibeamten als "Nazis".
  • Foto: Gohl (Archiv)
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Axtattacke in Altenessen: Trotz Hausverbot tauchten die beiden Männer am Samstag wieder auf dem Schrottplatz an der Stauderstraße auf. Der 38-jährige Mitarbeiter des Platzes forderte die ungebetenen Besucher auf, das Gelände umgehend zu verlassen. Doch statt der Aufforderung nachzukommen, zog ein 22-Jähriger eine Axt und schlug damit in Richtung des Mitarbeiters.

Der 38-jährige Mann wurde hierbei leichtverletzt . Nach einer  ambulanten Behandlung konnte er allerdings vor Ort verbleiben. Der 22-jährige mutmaßliche Angreifer und sein Begleiter flüchteten daraufhin in unterschiedliche
Richtungen.

Wüste Beschimpfungen in Richtung der Beamten

Als der erste Streifenwagen vor Ort eintraf, rannte ihnen der mutmaßliche Axtangreifer entgegen. Ein 28-jähriger Zeuge stellte sich dem Mann in den Weg und konnte ihn bis zur Übernahme durch die Polizisten festhalten. Bei seiner anschließenden Festnahme beleidigte der 22-Jährige die Polizisten als "Nazis" und warf ihnen vor, dass sie ihn nur aufgrund seiner Hautfarbe festnehmen würden.

Auch per Hubschrauber konnte Flüchtiger nicht gefunden werden

Weitere anwesende Zeugen unterstützen die Polizei und versuchten den Unbekannten an seiner Flucht zu hindern. Er konnte sich jedoch losreißen und trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen unter Einsatz eines Hubschraubers flüchten. Der 22-jährige mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er das Gewahrsam am Folgetag wieder verlassen.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Bei dem Flüchtigen soll es sich um einen ca. 170-175 cm großen, dunkelhäutigen Mann handeln. Er hat eine schlanke Statur, war dunkel gekleidet und trug einen leichten Bart. Hinweise erbittet das  Kriminalkommissariat 33 unter der zentralen Rufnummer 0201/829-0.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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