So kunterbunt wie die Welt: Kreuz im Dellwiger Seniorenstift Martin Luther ist Symbol für Vielfalt

Pfarrer Fritz Pahlke, Einrichtungsleiter Andreas Weischede, Künstlerin Doris Brändlein, Wolfgang Glade als Vorsitzender der Aufsichtsrates des Seniorenstifts, Thomas Behler, Contilia-Geschäftsführer und Pfarrer i. R. Peter Richter vor dem neuen Kreuz. Foto: Debus-Gohl
  • Pfarrer Fritz Pahlke, Einrichtungsleiter Andreas Weischede, Künstlerin Doris Brändlein, Wolfgang Glade als Vorsitzender der Aufsichtsrates des Seniorenstifts, Thomas Behler, Contilia-Geschäftsführer und Pfarrer i. R. Peter Richter vor dem neuen Kreuz. Foto: Debus-Gohl
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Aus lauter kleinen Keramikfliesen setzt sich das neue Schmuckstück im Eingangsbereich des Dellwiger Seniorenstifts Martin Luther zusammen. Keines der kunterbunten Quadrate gleicht dem anderen. Das eine erstrahlt in kräftigem Rot, direkt daneben eines in sattem Blau. Sie alle zusammen bilden ein Kreuz.

"Für mich", so erklärt Doris Brändlein, die Frintroper Künstlerin hat das Kreuz für die Contilia Einrichtung an der Schilfstraße gestaltet, "symbolisieren die unterschiedlichen Fliesen die Vielfalt der Menschen. Derjenigen, die hier im Seniorenstift leben, aber auch die Unterschiede, die uns alle ausmachen." Mit einer kurzen gottesdienstlichen Feier wurde das neue Kreuz zu Wochenbeginn übergeben, Pfarrer Fritz Pahlke übernahm die Segnung. "Kein alltäglicher Anlass, der uns hier heute zusammenführt", erklärte er. Denn in heutiger Zeit würden immer mehr Kirchtürme und Kreuze verschwinden. "Die Menschen wenden sich vom Christentum ab und orientieren sich anderweitig." Das Kreuz im Foyerbereich sei deshalb ein Statement.
"Es macht auch optisch sichtbar: Wir sind ein Stück Kirche in der Welt. Ein christliches Haus, in dem der christliche Glaube sichtbar gelebt wird." Und es eröffne Perspektiven. "Vor allem die auf das ewige Leben."
15 Monate hat es gedauert, ehe die Pläne für das "Foyerkreuz" realisiert werden konnten. Künstlerin Doris Brändlein hat in ihrer Arbeit neue Wege eingeschlagen, werden die aus Mexiko stammenden Keramikfliesen doch von einem Stahlrahmen eingefasst. Doch ihrem bevorzugten Material Ton wird die Frintroperin keineswegs untreu. Denn das Foyerkreuz wird nicht das einzige im Haus bleiben. Die Künstlerin arbeitet derzeit an zehn kleinformatigen Kreuzen. Sie entstehen allesamt aus Ton. Jeweils drei von ihnen werden auf jeder der drei Stationen des Martin-Luther-Stifts ihren Platz finden. "Das zehnte ist für die Verwaltung bestimmt", so Brändlein.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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