Borbecker Weihnachts-Markttag am 1. Advent - Mehr als 40 Aussteller präsentieren sich in der Ortsmitte
Ganz ohne Kommerz

Auch in diesem Jahr bestreiten verschiedenste Akteure aus Borbecker Schulen, Vereinen und Einrichtungen das Bühnenprogramm zum Weihnachts-Markttag.
  • Auch in diesem Jahr bestreiten verschiedenste Akteure aus Borbecker Schulen, Vereinen und Einrichtungen das Bühnenprogramm zum Weihnachts-Markttag.
  • Foto: Debus-Gohl (Archiv)
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Mit Weihnachtsmärkten lässt sich durchaus Geld verdienen. Man kann sie auch einfach anders nennen und damit sogar bis ins neue Jahr verlängern. Oder man baut sie um eine Kirmes herum und veranstaltet eine Weihnachtsthemenwelt mit Fahrgeschäften, Events und gesondertem Showprogramm. Ein solches gibt es beim Borbecker Weihnachts-Markttag auch. Doch anders als viele Veranstaltungen drumherum kommt der Tag in Borbeck seit 23 Jahren ganz ohne Kommerz aus.

Dass es ohne geht, das wollen die Veranstalter - der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein (BBVV) und die Interessengemeinschaft Centrum Borbeck (CeBo) - am Sonntag, 2. Dezember, wieder einmal unter Beweis stellen.
Mit den Klängen des Schönebecker Jugend-Blasorchesters beginnt der bunte Tag im Schatten des Kirchturms von St. Dionysius. Zur Eröffnung spricht Pfarrer Willi Overbeck. Über 40 Vereine, Schulen, Kindergärten, Institutionen und Organisationen aus dem Stadtteil sind am ersten Advent mit einem Stand auf dem Kirchplatz oder dem Borbecker Platz vertreten. Angeboten werden selbstgefertigte Produkte: gestrickt, aus Holz, Papier oder Metall gefertigt. Es gibt Marmeladen, Konfitüre und eine große Auswahl selbstgebackener Weihnachtsplätzchen.

Termin ist bei allen gesetzt

Die Bastelarbeiten sind ein Spiegelbild dessen, was im Laufe des Jahres vorbereitet worden ist. In Schulen, Kindergärten, im Mädchentreff St. Dionysius oder aber beim NaJu. Für das Gros der Teilnehmer ist der Tag und die aktive Teilnahme daran ein fester Bestandteil im Jahreskalender. Und das seit Jahren.
Auch das leibliche Wohl der Marktbesucher kommt keinesfalls zu kurz. "Allerdings wird der Anteil an kulinarischen Angeboten bewusst klein gehalten", erklärt Franz Josef Gründges vom BBVV. In Sachen Weihnachts-Markttag gehört Gründges, der inzwischen in Hanau lebt, zu den Männern der ersten Stunde. "Die Veranstaltung hier in Borbeck ist konzipiert als Alternative zu den standardisierten Weihnachtsmärkten in vielen Städten. Bei uns gibt es kein Überangebot an Punsch oder Pommes." Vielmehr sollen der Gedanke an Besinnung, an Gemeinnutz und die Solidarität mit benachteiligten Menschen in den Vordergrund rücken.

Erlöse werden gespendet

Deshalb gehen sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der Produkte am Ende des alternativen Weihnachts-Markttages an einen guten Zweck, einen gemeinnützigen Verein oder eine Hilfsorganisation. "Die Entscheidung, wohin das Geld fließt, trifft jeder Teilnehmer selbst", verrät Gründges. Und er weiß auch, dass viele freiwillig auf Standgebühr und Erlös noch etwas drauflegen, um beispielsweise eine in Not befindliche Familie in Borbeck zu unterstützen.

Programm auf einen Blick

11 Uhr, Eröffnung des Weihnachts-Markttages
Musik gibt es anschließend vom SJB, dem Gospelchor von ZuZ e.V., von den Spätzündern und dem AWO Chor. Aber auch die Traugott-Weise-Schule, das Gymbo, die Bischof-von-Ketteler-Schule und die Flotten Socken bringen sich mit Auftritten mit ein.
Um 17.15 Uhr startet der Marktbummel mit Bobori
Das Schlussbild mit Laternen und Worten der Besinnung von Pfarrer Benedikt Ogrodowczyk beginnt um 17.55 Uhr auf dem Borbecker Platz.

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