Hitze und Trockenheit: Appell von Grün und Gruga
Die Bäume brauchen Wasser

Die Feuerwehr Essen beteiligt sich wieder an der Bewässerung junger Bäume. Foto: Feuerwehr
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  • hochgeladen von Marc Keiterling

Die aktuelle Hitze und Trockenheit macht nicht nur den Bürgern zu schaffen. Auch die Stadtbäume leiden unter den extremen Wetterbedingungen. Grün und Gruga wässert derzeit mit insgesamt neun Teams im ganzen Stadtgebiet. Darüber hinaus wurde die Essener Arbeit- und Beschäftigungsgesellschaft (EABG) um Unterstützung gebeten sowie zwei weitere Firmen beauftragt.

Auch die Feuerwehr Essen sowie die Freiwilligen Feuerwehren sind bereits im Einsatz. Die Auszubildenden des Forstbetriebs wässern Bürgerpflanzungen, zusätzlich wässern Essener Landwirte in Grünanlagen sowie die Freiwilligenorganisation "Essen packt an".

Grün und Gruga Essen bittet aber auch die Essener weiterhin darum, Bäume im Stadtgebiet zu wässern. Besonders Jungbäume, die in den letzten drei Jahren eingesetzt wurden, leiden unter Trockenstress, auch wenn sie im Rahmen der so genannten Anwuchspflege von den Firmen, die sie gepflanzt haben, drei Jahre lang gegossen werden. Zusätzliches Wässern bei diesen extremen Witterungen kann dennoch nicht schaden und den entscheidenden Ausschlag zum Schutz der Bäume geben.

Die jungen Bäume sind
im Netz zu finden

Doch wie kann man herausfinden, ob in der eigenen Wohnumgebung junge Bäume stehen? Die Stadt Essen hat einen interaktiven Plan auf der städtischen Internetseite veröffentlicht. Unter www.essen.de/baumbewässerung kann gezielt nach jungen Bäumen im Stadtteil oder in der Nähe der eigenen Adresse gesucht werden.

Wer vor seiner Haustür durch Wässern effizient helfen möchte, wird gebeten folgende Hinweise zu beachten: Zum Wässern sollte entweder sauberes Leitungswasser oder aufgefangenes Regenwasser verwendet werden. Es ist vorteilhaft möglichst spät am Tag zu wässern. Das Wasser sollte im Baumbeet gleichmäßig verteilt werden. In den ersten drei Jahren nach der Pflanzung wird meist ein sogenannter Gießrand aus Erdreich oder aus Kunststoff vorhanden sein, der beim Wässern hilfreich ist, weil er verhindert, dass Wasser seitlich abfließt.

Autor:

Marc Keiterling aus Mülheim an der Ruhr

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