Essen-Frintrop: Mister 100.000 Volt baut in der Corona-Krise vor
Hamstern ist besser als hungern!

Mister 100.000 Volt bei seinen Vorbereitungen zur "Leckerchen-Hamsterei".
  • Mister 100.000 Volt bei seinen Vorbereitungen zur "Leckerchen-Hamsterei".
  • Foto: Andrea Becker
  • hochgeladen von Andrea Becker

Die Tage kam Frauchen mit einer großen Einkaufstasche nach Hause, sah aber nicht nach Hamsterkauf aus. Wie üblich checkte ich den Inhalt, kann ja sein, dass für Queen-Mum und mich was abfällt. Bingo! Ich sah eine Verpackung mit einem Hundeportrait, eindeutiger Beweis: Das ist für Vier- und nicht für Zweibeiner!

Also, bezog ich Stellung und wartete. Geduld ist zwar nicht meine Tugend, aber in den Zeiten von Corona hat man als Hund sowieso nix zu tun. Sie räumte die Einkäufe weg und plötzlich hieß es : "Oh, Frauchen hat Euch was mitgebracht!" Queen-Mum, sonst schwer zu Fuß, schoss um die Ecke, ich ging eher gelangweilt hinterher. Täuschen, tarnen und so ... Das Dargebotene überzeugte mich nicht, während Leni ihr Schweineohr gierig schnappte und sich danach unter den Tisch verzog.
"Rüde, sei wachsam. Die Zeiten können härter und der Gürtel enger geschnallt werden", dachte ich mir. So nahm ich das Leckerchen, zur Freude von Frauchen. Kaum hatte sie sich umgedreht, fing ich an, einen geeigneten Platz zu finden, an dem ich mein Hab und Gut "vergraben" konnte. Für den Fall der Fälle ... Mein Kissen im Wohnzimmer schien, ein sicherer Platz zu sein. Denkste, kaum begonnen, hatte ich meine Zweibeinerin schon im Nacken hängen mit mahnenden Worten: "Naaaa ...". Ok, Wohnung durchchecken: Wohnzimmertisch? Schlechte Idee! Frauchens Schlafzimmer? Noch schlechter! Bad und Toilette fallen ebenso weg. Hm, dann bleibt mir nur noch mein Versteck unter der Couch als ideale Lösung für meine Hamsterei.
Auf dem Weg dorthin wurde ich zwei Mal aufgehalten. "Boah, die Alte nervt!" Der dritte Versuch gelang. Erfolgreich konnte ich mich mit meiner Beute unter der Couch verkriechen und meine Notration sichern. Alles schön vergraben, zumindest so tun als ob. 
Nach getaner Arbeit verließ ich meine Höhle, war ja alles gesichert. Von wegen, plötzlich kommt Leni wie ein geölter Blitz um die Ecke und versucht, in mein Versteck zu kommen. "Verfressene Queen-Mum", zischte ich ihr zu, "wehe, Du gehst in meine Höhle!" Mein Spitzname "Mister 100.000 Volt" ist Programm. Entschlossen warf ich mich vor den Eingang in mein Reich. "Eintritt strengstens verboten", lautete meine Ansage. Beleidigt zog meine Hundeschwester von dannen. Ich hingegen begab mich wieder in meine Hamsterhöhle, denn Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ...

Autor:

Andrea Becker aus Essen-Borbeck

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