Frintroper Einrichtung hatte zum Projektabschluss wieder spannende Forschertage organisiert
Umwelterziehung mit Herz und Händen in der Kita St. Josef

Sie sind mit Feuereifer bei der Sache, hängen kopfüber im ehemaligen Schneckengehege, um ihrer faszinierenden Entdeckung noch näher zu kommen. Bei den Forschertagen der Kita St. Josef in Frintrop ging es diesmal um das Thema "Boden". Gemeinsam mit Knud - der Umweltforscher ist ein reines Fantasiewesen - erkundeten die Kids der mehrfach rezertifizierten Einrichtung des Kita Zweckverbandes Lebewesen und ökologische Zusammenhänge.

von Christa Herlinger

Bereits im Herbst ging es los. Käfer und Schnecken aus den Hecken wurden gesammelt. Jede noch so kleine oder große Spinne weckte das Interesse der Nachwuchsforscher. Kita-Leiterin Carmen an der Heiden zog zum Abschluss des Projektes, das mit Forschertagen in der Turnhalle der Kita die Ergebnisse Eltern und Geschwisterkindern präsentierte, ein durchweg positives Fazit: "Wir bringen hier ganz viel zusammen. Die Kinder sind viel draußen, haben Spaß am gemeinsamen Tun und treten aktiv in Austausch und Kommunikation. Ganz nebenbei erleben sie Naturwissenschaft auf ganz spielerische Art und Weise." 

Umweltschutz ist kein Thema für Erwachsene

Das funktioniert bei den Umweltprojekten der Frintroper Kita zumeist ganz handfest. Auch beim Thema Boden wurde gefühlt, geknetet, gemessen und verglichen. Dass Ökologie und Umweltschutz nicht nur Thema für Jugendliche und Erwachsene sind, das stellten die Maxikinder der Einrichtung unter Beweis. Sie beschäftigten sich intensiv mit dem Thema, haben Umweltschutz als Kinderrecht aufgegriffen und in zwei Kinderkonferenzen zum Weltkindertag erarbeitet. Der Begriff "Fridays for future" ist zwar noch deutlich zu abstrakt für die Kids, doch wie sie sich ihre Umwelt vorstellen und dass sie sich für deren Erhalt mächtig ins Zeug legen müssen, das scheint schon den Kleinen klar zu sein. 

Forschererfrischungen auf "Erdhügel" dekoriert

Was die Nachwuchs-Forscher während ihrer Projektarbeit so alles erlebt und zusammengetragen haben, konnten Eltern und Kinder in der Turnhalle noch einmal gemeinsam nachvollziehen. Mehrere Forscherstationen waren dort aufgebaut, diese konnten gemeinsam ausprobiert werden. An der Bar gab's Forschererfrischungen wie Getränke und Leckereien. Die hatten die Erzieherinnen liebevoll auf einem "Erdhügel" dekoriert. Da tummelten sich dann Regenwürmer und andere Kleintiere zum Knabbern. Dass Spaß dabei vorprogrammiert war, steht außer Frage.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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