Das Planungsinstrument steht

„So weit waren wir in Borbeck noch nie“, weiß Michael Quadt nach dem Treffen zur Veranstaltungskoordinierung mit Bezirksvertretern, Vereinen, Verbänden und zwei städtischen Institutionen.
  • „So weit waren wir in Borbeck noch nie“, weiß Michael Quadt nach dem Treffen zur Veranstaltungskoordinierung mit Bezirksvertretern, Vereinen, Verbänden und zwei städtischen Institutionen.
  • hochgeladen von Patricia Koenig-Stach

Verkaufsoffene Sonntage und traditionelle Feste sind sehr wichtig für einen Stadtteil wie Borbeck. Sie sollen viele Zuschauer anlocken und zum Einkaufen, Verweilen und gemütlichen Beisammensein ermuntern. Dumm ist nur, wenn zwei größere Feste wie die „Happy Days“ in Dellwig und die Autoshow und der Gesundheitstag in Borbeck Mitte am gleichen Wochenende stattfinden und sich so gegenseitig die Besucher abgraben.

Der Ruf nach einer besseren Absprache der verschiedenen Veranstalter in Borbeck war schon des Öfteren in der Bezirksvertretung zu vernehmen. „Der wurde nach der letzten Veranstaltungs-Doppelung so laut“, so Michael Quadt, „dass ich mich als zuständiger Verwaltungsbeauftragter an die Arbeit machte.“ Quadt erstellte eine Liste und lud etwa 30 Vertreter Borbecker Vereine, Verbände und der Bezirksvertretung zu einem ersten Treffen zwecks „Optimierung der Veranstaltungskoordinierung“ ins Schloß Borbeck ein.

Borbeck-Kurier: Herr Quadt, was wollten Sie genau mit diesem Treffen bezwecken?
Michael Quadt: „Der politische Auftrag kam aus der Bezirksvertretung. Die BV-Vertreter sind der Meinung, dass die Koordinierung der Veranstaltungen in Borbeck nicht ausreichend ist. Um das zu ändern, habe ich mich entschlossen, die Betroffenen an den sogenannten ‚Runden Tisch‘ einzuladen. Die Resonanz auf mein Anschreiben war positiv. Alle Anwesenden waren sehr froh, dass man sich endlich zusammen setzt.

Gibt es schon konkrete Ergebnisse?
„Laut Rückmeldung der Teilnehmer waren wir noch nie so weit in Borbeck. Das Ziel war die Schaffung eines Planungsinstruments, das die Möglichkeit bietet, alle Veranstaltungen in Borbeck zu erfassen und abzubilden. Und das ist uns schon beim ersten Treffen gelungen.“
Wie sieht das Planungsinstrument genau aus?
„Auf den Erfassungsbögen haben sich die Veranstalter mit dem oder den Themen ihrer Veranstaltungen im kommenden Jahr, wann und wo sie stattfinden und mit der zu erwartenden Besucherzahl eingetragen. Sämtliche Termine stehen nun auf einer Liste nach Datum geordnet und in vier Jahresquartale eingeteilt.“

Was versprechen Sie sich von dieser Liste?
Michael Quadt: „Bis jetzt gab es eine derartig vollständige Erfassung aller Veranstaltungen in Borbeck noch nicht. Es gibt nur eine für ganz Essen. Die wird von der EMG erstellt. Deren Vertreterin für Stadtteilmarketing, Marcia Stapelton, war ebenso bei der Besprechung mit dabei wie Harald Bräunlich von der neu eingerichteten Koordinierungsstelle für Veranstaltungen. Damit wollen wir zusammen arbeiten. Unsere Borbecker Liste wird allen, die sich gemeldet haben, als Datei zugesendet und bietet den betreffenden Veranstaltern die Möglichkeit, Kollisionen zu vermeiden oder sich mit einer kleinen Veranstaltung an eine große dranzuhängen.“

Borbeck-Kurier: Wie wollen Sie diese Liste aktualisieren?
Der Runde Tisch mit allen Veranstaltern wird nun jedes Jahr im September zusammen kommen. Austauschen über Änderungen oder neue Veranstaltungen werden wir uns aber vierteljährlich.“

Borbeck-Kurier: Ist denn auch ein Internet-Auftritt geplant?
„Zunächst kommt es jetzt erst darauf an, dass wir die Liste vervollständigen und diese ständig auf dem aktuellen Stand halten. Mittelfristig ist aber schon geplant, diese auch zeitgemäß im Internet für die Veranstalter zugänglich zu machen. Möglich wäre eine Beteiligung auf den Internetseiten der Stadt oder auch ein eigenes Portal. Das prüfe ich gerade.

Wie sieht es denn mit einer Koordinierung mit Gesamt-Essen oder den Nachbarstädten aus?
Durch die Zusammenarbeit mit der EMG wollen wir auch Kollisionen mit großen Essener Veranstaltungen vermeiden. So kollidiert zum Beispiel im nächsten Jahr das traditionelle Borbecker Marktfest mit Essen Original. Wichtig war jedoch für uns in Borbeck, endlich ein optimales Planungsinstrument zur Koordinierung aller Veranstaltungen in unserem Stadtteil zu haben. Das Ziel haben wir eigentlich erreicht - das Instrument ist jedenfalls aufgestellt.“

Autor:

Patricia Koenig-Stach aus Essen-Borbeck

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