Unterschriften gegen Contila-Pläne sollen Verhandlungsposition stärken helfen
Krankenhausschließungen: Schulterschluss im Essener Norden

Katernberg- und Altenessen-Konferenz wollen den Kahlschlag gegen das Gesundheitssystem im Essener Norden nicht einfach hinnehmen. Sie sammeln Unterschriften, nicht zuletzt, um die Verhandlungsposition von Stadt und Partnern im Ringen um eine Lösung zu stärken. | Foto: lokalkompass.de
  • Katernberg- und Altenessen-Konferenz wollen den Kahlschlag gegen das Gesundheitssystem im Essener Norden nicht einfach hinnehmen. Sie sammeln Unterschriften, nicht zuletzt, um die Verhandlungsposition von Stadt und Partnern im Ringen um eine Lösung zu stärken.
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Die Mitglieder der Altenessen- und der Katernberg Konferenz setzen sich im Schulterschluss mit dem Oberbürgermeister, den Parteien und Organisationen im Essener Norden ein gegen den geplanten Kahlschlag des Gesundheitssystems.

von Christa Herlinger

Unterschriftenlisten wurden vorbereitet und über die Mitglieder in die Öffentlichkeit gebracht. Bis Anfang August sollen möglichst viele Essener sich dort eintragen. Die Listen liegen an verschiedenen Stellen im Stadtteil, unter anderem in Geschäften, aus. "Sie können aber auch von der Seite der Altenessen Konferenz heruntergeladen und ausgedruckt werden", erklärt Peter-Arndt Wülfing, der als Vorsitzender IG Altenessen Mitglied der Konferenz.

Folgen für Mitarbeiter und niedergelassene Ärzte sowie 200.000 Essener Bürger

Unter altenessen-konferenz.de findet sich zudem auch das Begleitschreiben der Organisatoren. "Die Schließung des Marienhospitals sowie des St. Vincenz-Krankenhauses hat nicht nur weitreichende Folgen für hunderte von Beschäftigten, sondern auch für die im Einzugsgebiet lebenden rund 200.000 Bürger sowie die niedergelassenen Ärzte mit Praxen in den Stadtteilen", heißt es darin.
Vor allem in Altenessen, Karnap, Vogelheim sowie Katernberg, Stoppenberg und Schonnebeck werde die Sicherstellung gesundheitlicher Grundversorgung massiv beeinträchtigt. Das neue Konzept mit der Schließung der Krankenhäuser in Altenessen und Stoppenberg zeuge nicht von großem Verantwortungsbewusstsein. Und die Planungen der Contilia für das Philippus-Stift in Borbeck können diese Sorgen nicht auffangen.

Die Stimme der Menschen aus dem Essener Norden einbringen

"Das Thema bewegt den gesamten Essener Norden und auch die politisch Verantwortlichen der Parteien", so Wülfing. Damit die Stadtspitze in den kommenden Verhandlungen mit der Bezirksregierung, dem Land und der Contilia die Stimme der Menschen aus dem Essener Norden mit einbringen kann, hoffen die Verantwortlichen auf jede Menge Unterschriften. "Unterstützen Sie unsere Aktion und sammeln Unterschriften in Ihren Einrichtungen und Institutionen", rühren die Verantwortlichen die Werbetrommel.

Bis zum 7. August können die Unterschriftenlisten abgegeben werden

Bis zum 7. August können die Listen bei Möbel Hensel, Johanniskirchstraße 14, der Apotheke am Stoppenberg, Gelsenkirchener Straße 3, bei Gröting Raumausstatter, Karlstraße 4, Optik Rottler Risch, Gelsenkirchener Straße 10 oder auch im Stadtteilbüro Altenessen, bei Goldankauf Otto Schulte, Victoriastraße 2, Optik Faude, Katernberger Straße 19, im Blaulichtshop, Schonnebeckhöfe 182 oder bei KS Gebäudemanagement, Karl-Meyer-Str.72/74, abgegeben werden.
Die Listen gehen dann an Contilia und an das Büro des Oberbürgermeisters. Katernberg- und Altenessen-Konferenz wollen den Kahlschlag gegen das Gesundheitssystem im Essener Norden nicht einfach hinnehmen. Sie sammeln Unterschriften, nicht zuletzt, um die Verhandlungsposition von Stadt und Partnern im Ringen um eine Lösung zu stärken. Foto: lokalkompass.de

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Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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