Stadt erteilt nach gut eineinhalb Jahren die Genehmigung
Mitfahrerbänke am Höhenweg sollen nun endlich kommen

Bis hinunter zum Marktplatz werden die Mitfahrerbänke über den gesamten Höhenweg verteilt. Die Genehmigung für ihre Installation liegt nach langen Monaten des Wartens nun endlich vor.
  • Bis hinunter zum Marktplatz werden die Mitfahrerbänke über den gesamten Höhenweg verteilt. Die Genehmigung für ihre Installation liegt nach langen Monaten des Wartens nun endlich vor.
  • Foto: cHER
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Jürgen Griese musste in den vergangenen Monaten einiges lernen. Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam, das war die wohl gravierendste Erfahrung, die der Goldschmiedemeister aus Frintrop machen musste. Seit November 2017 ist Griese intensiv mit einem Thema beschäftigt: den geplanten Mitfahrerbänken im Ortsteil. Die sollen am Höhenweg gebaut werden, Frintrop im Tale und das auf der Höhe miteinander verbinden.

Die Idee wurde im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses geboren. "Wir haben uns das Ganze einfacher vorgestellt", räumt Jürgen Griese ein. 5.000 Euro Budget standen zur Verfügung, die ursprünglichen Planungen sahen Gabionen-Bänke vor. Die Verwaltung machte den Frintropern allerdings schnell einen Strich durch die Rechnung. Den Gabionen-Bänken wurde eine strikte Absage erteilt. "Die fehlende Lehne war der strittige Punkt", so Griese. Nicht realisierbar im öffentlichen Raum.

Baubeschreibung für Pfosten

Auch die zunächst als fehlend angemahnte Baubeschreibung der Pfosten, an denen die Projektbeschreibung für die Mitfahrerbänke aufgehängt werden soll, war zunächst ein Hemmschuh.
Aber jetzt nimmt das Projekt Fahrt auf. Nach eineinhalb Jahren in der Warteschleife.Die frohe Kunde erreichte den Projektverantwortlichen zu Wochenbeginn: "Die Genehmigung durch das Amt 66 liegt vor." Jürgen Griese hat direkt Kontakt mit der Firma Knappmann aufgenommen. "Die kennt sich mit der Installation von Bänken aus und kann auch mit den vorliegenden Kabelwegplänen arbeiten", weiß der Frintroper. Denn ohne das geklärt ist, dass durch etwaige Bohrungen in den Untergrund dort verlaufende Kabel unbeschädigt bleiben, wird es keine Bänke geben.

Sponsoren helfen bei Finanzierung

Nach unzähligen Gesprächen, Telefonaten und einem Ortstermin mit Beamten aller beteiligten Ämter sind nun alle Hemmnisse aus der Welt geschafft. Insgesamt fünf Bankstandorte wird es auf dem Höhenweg bis hinunter zum Markt geben. Vier können dank finanzieller Unterstützung durch die Sparkasse und die Genobank sowie das zahntechnische Labor Stöckmann und Partner aufgestellt werden, die fünfte finanziert die Firma Knappmann.
Jürgen Griese ist froh, den Verwaltungsmarathon nun hinter sich gebracht zu haben. "Es war aber eine Erfahrung", räumt er schmunzelnd ein. So hat er erfahren, dass Bänke im öffentlichen Raum in einem 2-Grad-Winkel gesetzt werden müssen. "Ansonsten besteht Gefahr, dass man herunterfällt, so wie bei den Modellen ohne Lehne."

Seniorenbus wird Haltepunkte ansteuern

Die neuen Bänke erfüllen all diese Auflagen. Und werden deutlich als "Mitfahrerbänke" gekennzeichnet. "Jeder, der dort Platz nimmt, signalisiert, dass er gerne mitgenommen werden möchte", umreißt Griese den Kern der Idee. Von einem Auto oder aber dem neuen Seniorenbus der AWO, der seit Jahresbeginn an zwei Vormittagen im Ortsteil unterwegs ist. Auch er soll zukünftig die neuen Mitfahrerbänke anfahren. Bis hinunter zum Marktplatz werden die Mitfahrerbänke über den gesamten Höhenweg verteilt. Die Genehmigung für ihre Installation liegt nach langen Monaten des Wartens nun endlich vor. Foto: cHER

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