Versorgungssicherheit und Erhalt der Arbeitsplätze im Essener Norden
SPD: Stadt sollte Klinik-Übernahme ernsthaft prüfen

Oliver Kern fordert die städtischen Verantwortlichen auf, zügig zu klären, ob die Stadt den Prozess nur beobachten oder aktiv mitgestalten will.
  • Oliver Kern fordert die städtischen Verantwortlichen auf, zügig zu klären, ob die Stadt den Prozess nur beobachten oder aktiv mitgestalten will.
  • Foto: Mölleken/lokalkompass.de
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Nach der überraschenden Meldung, dass die Contilia die Katholischen Kliniken Essen GmbH (KKE) verkaufen möchte, steht für die Essener SPD der Erhalt der Arbeitsplätze an den drei heutigen Standorten sowie die Gesundheitsversorgung der Menschen im Essener Norden im Mittelpunkt.

„Nach dieser Entwicklung müssen die städtischen Verantwortlichen nun zügig klären, ob die Stadt Essen den weiteren Prozess nur beobachten oder aktiv mitgestalten will“, bringt es Oliver Kern, SPD-Oberbürgermeisterkandidat, auf den Punkt. „Uns ist es lieber, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und als Stadt ernsthaft zu prüfen, ob eine Übernahme der Kliniken machbar und sinnvoll ist. Gesundheit ist schließlich Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet werden. Die schon seit Jahren angeprangerte ärztliche Unterversorgung im Essener Norden könnte man so wesentlich aktiver angehen. In vielen Städten sind Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft ganz normal. Vielleicht ist die Zeit in Essen gekommen, dieses Aufgabenfeld ein Stück weit wieder in die öffentliche Hand zurückzuführen.“

Keine Verschlechterung für Patienten und Mitarbeiter

„Ein Verkauf der KKE darf die Situation der Beschäftigten und der Patienten nicht verschlechtern“, macht der Altenessener SPD-Ratsherr Martin Schlauch, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration, deutlich. „Auch die Zukunftspläne der Contilia für ihre drei Standorte im Essener Norden waren schon nicht unumstritten. Eine Frage, die uns umtreibt ist, was bei einem neuen Eigentümer daraus wird. Die Menschen in den betroffenen Stadtteilen wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen hier schnell Klarheit. Die Frage, welche Auswirkungen der Verkauf auf die Pläne des möglichen Neubaues des Marienhospitals in Altenessen haben wird, muss schleunigst beantwortet werden. Genau so die, welche Rolle die Stadt Essen im weiteren Verfahren spielen wird.“

Autor:

Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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