AWO startet mit ergänzendem Angebot für den Stadtteil
Ab 4. Januar gibt's in Frintrop einen Seniorenbus

Dirk Busch informiert Manfred Funke-Kaiser über das neue Angebot. Der Seniorenbus soll für mehr Mobilität unter den älteren Frintropern sorgen.
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  • Dirk Busch informiert Manfred Funke-Kaiser über das neue Angebot. Der Seniorenbus soll für mehr Mobilität unter den älteren Frintropern sorgen.
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Im Eingangsbereich zu den Seniorenwohnungen im Neerfeld 33 hängt es deutlich sichtbar im Schaukasten. Das Plakat, das auf den neuen AWO-Seniorenbus hinweist. Der wird am Freitag, 4. Januar, das erste mal in Frintrop unterwegs sein.

"In Karnap bietet die AWO ein solches Angebot schon seit zehn Jahren", weiß Dirk Busch. Der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Frintrop setzt große Hoffnungen in den Seniorenbus. Einmal, maximal zweimal pro Woche soll er in Frintrop unterwegs sein. "Wir möchten damit Senioren hier im Stadtteil die Möglichkeit bieten, bequem mit dem Bus ihre Einkäufe zu erledigen, sich nach Oberfrintrop zur Sparkasse oder auch zum Arzt fahren zu lassen." Kosten fallen dafür keine an. Zudem ist der Kleinbus über eine spezielle Stufe auch von Menschen mit Handicap nutzbar.

Treffpunkt am Neerfeld 33

Die Premiere am 4. Januar steht. Von 10 bis 12 Uhr können sich interessierte Nutzer vor dem Türeingang zum Haus Neerfeld 33 einfinden und das neue Angebot testen. Hinter dem Steuer des Neunsitzer-Kleinbusses nimmt Dajana Vranic Platz. "Sie wird den Senioren beim Einkauf zur Seite stehen", verspricht Busch.
Noch steht nicht fest, wie der Busfahrplan in Zukunft genau aussehen wird. Möglich wäre die Installation einer weiteren festen Station vor dem Fritz-Kinnigkeit-Haus an der Frintroper Straße 509. "Und Zusteigemöglichkeiten am Höhenweg", wünscht sich Manfred Funke-Kaiser nicht nur im Hinblick auf das Projekt "Mitfahrerbänke". Die Genehmigung dafür hat die Stadt inzwischen erteilt. Jürgen Griese, als Kümmerer im Stadtteilentwicklungsprozess für das Projekt verantwortlich, will direkt zu Beginn des nächsten Jahres gemeinsam mit der verantwortlichen Fachfirma, die die Bänke dort aufstellen soll, weitere Schritte einleiten. Insgesamt vier Bänke sollen es werden. Eine auf dem Markt in Unterfrintrop, zwei am Höhenweg und eine vor der Genobank in Oberfrintrop.

Schwächephase durchstehen

Funke-Kaiser, Sprecher der Initiative "Wir für Frintrop" und ebenfalls als Kümmerer im Stadtteilentwicklungsprozess engagiert, hofft mit dem neuen Bus-Angebot der AWO schon jetzt mehr Menschen die Wege zwischen Wohnumfeld und dem Geschäftszentrum erleichtern zu können. "Und natürlich viele von ihnen auch für den neuen Markt am Höhenweg zu interessieren." Der geht gerade durch eine Schwächephase. "Und die gilt es gemeinschaftlich durchzustehen. Ziehen sich die Markthändler zurück, weil der Markt am Donnerstag nicht genug Umsatz abwirft, dann ist eine Chance vertan. Und das unwiderruflich. Denn in absehbarer Zeit werden wir hier dann nichts mehr bewegen können."

Flyer speziell für ältere Frintroper

Deshalb hofft Funke-Kaiser stark, dass der Seniorenbus auch donnerstags im Einsatz sein wird. 'In Sachen Stadtteilentwicklung ziehen im Ortsteil viele an einem Strang. Mit im Boot ist auch der Bürger- und Verkehrsverein Frintrop. Der plant zu Jahresbeginn die Drucklegung eines Flyers. Darin sind die Termine der Wochenmärkte in Frintrop auf dem Berg am Mittwoch und in Frintrop im Tale am Donnerstag enthalten. Auch die Einsatzzeiten des AWO-Seniorenbusses werde man gerne aufnehmen. Die Flyer richten sich speziell an die älteren Frintroper. Deshalb hoffen die Verantwortlichen auf Unterstützung von Pflegediensten und Diakoniestation.

Dirk Busch informiert Manfred Funke-Kaiser über das neue Angebot. Der Seniorenbus soll für mehr Mobilität unter den älteren Frintropern sorgen.
Witterungsbedingt schwächelt der Markt am Höhenweg aktuell. Unter Einbeziehung der Markthändler soll dort wieder ein Kommunikationstreffpunkt für die Bürger installiert werden. Die Funke-Kaiser GmbH stellt ein Faltzelt zur Verfügung. Tische und Bänke sind bereits vorhanden.

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