"RescueRudi": Don-Bosco-Jungs entwickelten einen preisgekrönten Retter
Ausgezeichnete Schüler

Stolze Don-Bosco-Schüler: Mit der Entwicklung von "RescueRudi" gewannen sie den VDE-Technikpreis dieses Jahres, dotiert mit 2.500 Euro. Fotos: Schule
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„Innenstadt teilweise gesperrt ... Gasaustritt in einem Haus ... extreme Explosionsgefahr ... Häuser im Umkreis von 150 m werden evakuiert … Einsatzleiter zieht die Feuermänner zurück … Unklar ist, ob sich im Haus noch hilflose Personen befinden ... Feuerwehrmänner sind zum Zuschauen verurteilt.“ Auszug aus einem Radiobeitrag vom 24. Januar dieses Jahres.

Warum ist man im Jahre 2019 in solch einer Situation zum „Zuschauen verurteilt“? Gäbe es wirklich keine Möglichkeit, aktiv ins Geschehen einzugreifen und etwa nach hilflosen Personen zu suchen oder auch den Ort eines Gaslecks zu finden ohne eine Rettungsperson in Gefahr zu bringen?

Diese Fragen stellten sich auch Schüler des Technik-Leistungskurses vom Don-Bosco-Gymnasium.
Im Rahmen des renommierten VDE-Technikpreises entwickelten sie in diesem Jahr einen Retter namens Rudi. "RescueRudi" überzeugte die Juroren des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik, mit 36.000 Mitgliedern einer der größen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Die zwölf beteiligten Don-Bosco-Jungs gewannen den Wettbewerb, verbunden mit einer Prämie von 2.500 Euro.

"RescueRudi" ist ein ferngesteuertes Fahrzeug, mit dem aus sicherer Entfernung eine für Rettungskräfte nicht direkt zugängliche Umgebung inspiziert werden kann.

Der Retter liefert wichtige Informationen

Es liefert neben wichtigen Werten der Luftqualität (Feinstaubbelastung, Methankonzentration und Kohlenmonoxidkonzentration) und der durch GPS ermittelten Position ein gestochen scharfes Kamerabild sowie auf Wunsch zusätzlich ein Wärmebild der Umgebung. Dargestellt werden die Kamerabilder und die Luftqualitätswerte in einer Virtual-Reality-Brille.

Die Idee für das Projekt entstand, als die Schüler von dem eingangs erwähnten Feuerwehreinsatz erfuhren, bei dem die Rettungskräfte stundenlang zum Zuschauen verurteilt waren, weil ein Gebäude einsturzgefährdet war. Lange Zeit war nicht klar, ob es eventuell ein Gasleck innerhalb des Gebäudes gab oder ob sich sogar noch hilflose Personen darin befanden. Mit Rudi haben die Schüler eine Lösung entwickelt, mit der sich die Rettungskräfte in solchen Situationen ein besseres Lagebild verschaffen können.

Wer sich für die technischen Details interessiert, dem wird ein Blick in den zwölfseitigen Abschlussbericht auf der Schulhomepage des Don-Bosco-Gymnsiums unter www.dbgessen.eu/pages//posts/vde-technikpreis_980.php empfohlen.

Autor:

Marc Keiterling aus Mülheim an der Ruhr

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