Am Montag geht´s weiter: ver.di ruft zum ganztägigen Warnstreik auf
Beschäftigte der Ruhrbahn legen Arbeit nieder

Am Montag ist erneut ein ganztägiger Warnstreik geplant. Dazu aufgerufen sind die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsbetriebe. Das sind in Essen die Beschäftigten der Ruhrbahn. Gestreikt wird von Schichtbeginn bis Schichtende. Für die Ruhrbahn bedeutet das, dass am kommenden Montag und Dienstag von Betriebsbeginn bis Betriebsende keine Busse und Bahnen in Essen und Mülheim an der Ruhr fahren.

Da eventuell auch die benachbarten Verkehrsunternehmen bestreikt werden, sind unter Umständen auch die städteübergreifenden Linien betroffen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Verkehrsunternehmen.

Während des Streiks bleiben die Ruhrbahn-KundenCenter geschlossen. Die Ruhrbahn bedauert diese Unannehmlichkeiten für ihre Fahrgäste sehr.

Die Regional- und S-Bahnen fahren innerstädtisch die Bahnhöfe an und können ausfallende Bus- und Bahnverbindungen eventuell ersetzen.
  • Am Montag ist erneut ein ganztägiger Warnstreik geplant. Dazu aufgerufen sind die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsbetriebe. Das sind in Essen die Beschäftigten der Ruhrbahn. Gestreikt wird von Schichtbeginn bis Schichtende. Für die Ruhrbahn bedeutet das, dass am kommenden Montag und Dienstag von Betriebsbeginn bis Betriebsende keine Busse und Bahnen in Essen und Mülheim an der Ruhr fahren.

    Da eventuell auch die benachbarten Verkehrsunternehmen bestreikt werden, sind unter Umständen auch die städteübergreifenden Linien betroffen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Verkehrsunternehmen.

    Während des Streiks bleiben die Ruhrbahn-KundenCenter geschlossen. Die Ruhrbahn bedauert diese Unannehmlichkeiten für ihre Fahrgäste sehr.

    Die Regional- und S-Bahnen fahren innerstädtisch die Bahnhöfe an und können ausfallende Bus- und Bahnverbindungen eventuell ersetzen.
  • Foto: Gohl (Archiv/Symbolfoto)
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Wer den Weg zur Arbeit mit der Ruhrbahn zurücklegt, muss sich am Montag etwas anderes überlegen. Die Vereinte Dienstleistungswerkschaft ver.di ruft Beschäftigte der kommunalen Nahverkehrsbetriebe zum ganztägigen Warnstreik auf. 

Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr in NRW mit dem
kommunalen Arbeitgeberverband (KAV NW).  Auch in der zweiten Verhandlungsrunde, am 9. Oktober 2020in Bochum, war es zu keiner ausreichenden Annäherung
gekommen. Die Gewerkschaft erwartet erneut flächendeckende Auswirkungen im Fahrdienst.

"Arbeitgeber kommen bisher nicht auf uns zu"

„Die Kolleginnen und Kollegen fahren an 365 Tage im JahrMenschen an ihr Ziel, doch die Arbeit wird immer mehr zur
Belastung. Trotz Arbeitsverdichtungen durch das steigende
Verkehrsaufkommen und daraus resultierend konstant hohen
Krankenzahlen kommen die Arbeitgeber bisher nicht auf uns
zu. Um die Zukunft des ÖPNVs zu sichern, brauchen wir
dringend attraktivere Rahmenbedingungen“, erklärte Peter
Büddicker, Landesfachbereichsleiter Verkehr in NRW. „Wir

verstehen den Unmut der Bürger, zeitgleichmüssen wir jetzt etwas tun, damit Menschen auch in Zukunft
mit dem ÖPNV an ihr Ziel kommen.“

ver.di fordert für die rund 30.000 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr unter anderem deutliche Verbesserungen imBereich der Arbeitszeitregelungen und der Eingruppierung,

eine maximale Dienstlänge im Fahrdienst von 10 stattbisher 12 Stunden und eine Bezahlung von mindestens 8 Stunden. 
Die Verhandlungen werden am 6./7. November 2020 fortgesetzt

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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