Öffnung der Psychiatrie - Umbau einer geschützten Station
Bischof Overbeck besucht Borbecker Philippusstift

Bischof Franz-Josef Overbeck auf einer psychiatrischen Station im Philippusstift  (v.l.n.r.): Agnes Magdzinski, Bodo Alexander Schönebeck, Janine Gunhart, Martin Ziegert, Bischof Franz-Josef Overbeck, Tugbar Cinar, Jörg Brosche, Nina Khodabakhsh, Jürgen Völker. Foto: Contilia
  • Bischof Franz-Josef Overbeck auf einer psychiatrischen Station im Philippusstift (v.l.n.r.): Agnes Magdzinski, Bodo Alexander Schönebeck, Janine Gunhart, Martin Ziegert, Bischof Franz-Josef Overbeck, Tugbar Cinar, Jörg Brosche, Nina Khodabakhsh, Jürgen Völker. Foto: Contilia
  • hochgeladen von Christa Herlinger

An der Basis sein, mit den Menschen ins Gespräch kommen: Das tat Bischof Franz-Josef Overbeck bei seinem Besuch im Philippusstift in Borbeck. Das Krankenhaus befindet sich im Wandel. Die Infrastruktur wird modernisiert und die medizinischen Angebote werden ausgebaut. Schritt für Schritt soll das Philippusstift eine moderne Einheit in der Gesundheitsversorgung des Essener Nordens werden.

Bischof Franz-Josef Overbeck informierte sich vor Ort und sprach mit Patienten, Pflegenden, Ärzten, der Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretung im Philippusstift, wie sie die Veränderungen erleben und gestalten.

Krankenhäuser im Wettbewerb

„Jedes Krankenhaus ist heute gezwungen, sich am Wettbewerb zu messen und durch die richtige Ausrichtung und eine hohe Qualität einen Beitrag für die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Menschen zu leisten. Katholische Krankenhäuser wie das Philippusstift kommen unter diesen Bedingungen dem kirchlichen Auftrag einer gelebten Nächstenliebe nach. Zugleich weiß ich, dass sich Beschäftigte, Patientinnen und Patienten sowie viele Menschen in der Borbecker Nachbarschaft Sorgen machen angesichts der anstehenden Veränderungen. Das kann ich gut verstehen. Schließlich kennen wir solch große Veränderungen – und die damit verbundenen Sorgen – ja auch in unseren Pfarreien“, erklärte Bischof Overbeck.

Menschlichkeit in der Behandlung

Um Menschlichkeit bei der Behandlung von Patienten in krisenhaften Lebenssituationen ging es beim Besuch einer Station der psychiatrischen Klinik im Philippusstift. Dort wird der Umbau einer geschützten Station zur offenen Station vorbereitet. „In vielen kleinen Schritten haben wir Abläufe und Verhalten so geändert, dass sie die Beziehung zwischen Patient und Pflegeteam fördern“, erklärt Agnes Magdzinski, die als Pflegeleitung den Prozess begleitet hat und betont: „Wir erleben eine größere Zufriedenheit beim Patienten, denn er wird wieder in die Lage versetzt, seine Bedürfnisse selbst zu erfüllen.“ Beim Rundgang mit dem Team vor Ort, ließ sich Bischof Overbeck erklären, mit welchen Ansätzen die moderne psychiatrische Behandlung umgesetzt wird. Fragen der Selbstbestimmung kamen ebenso zur Sprache, wie die innere Haltung, die es braucht, um den Umbau zu ermöglichen.

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