57-Jähriger übernimmt Quartiersmanagement beim Papst Leo Haus in Unterfrintrop
Hubert Röser ist ein Mann mit jeder Menge guter Ideen

Der neue Quartiersmanager in Aktion: Der 57-Jährige hat schon eine Menge Gespräche im Stadtteil geführt.
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  • Foto: Debus-Gohl
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Die Anfrage kam überraschend. "Es war kurz nach der Eröffnung des Hauses St. Maria Immaculata, als Georg Gal auf mich zukam", erinnert sich Hubert Röser an den Vorstoß des Nikolaus Groß-Geschäftsführers. Der wollte von dem Altendorfer nur eines wissen. Ob er sich vorstellen könne, für die Alten- und Pflegeheime GmbH als neuer Quartiersmanager tätig zu werden. Konkret für das neue Papst Leo Haus in Unterfrintrop.

Der Journalist, der seit 2011 als Pressesprecher des Bundesverbands Ambulante Dienste mit Sitz an der Zweigertstraße in Essen tätig ist, musste nur kurz überlegen. Seit August ist der 57-Jährige nun mit halber Stundenzahl in Sachen Quartiersmanagement in Unterfrintrop unterwegs. Nach Rückkehr des Altenwohnheims wird Röser dort seine Zelte aufschlagen. "Meine Aufgabe ist es, im Stadtteil Kontakte zu knüpfen, Gespräche zu führen, Synergien auszuloten und neue Angebote auf die Beine zu stellen." Da wird nicht viel Raum für Bürozeit bleiben.

Das Haus mit Leben füllen

Das Frintroper Haus für die Bewohner mit Leben zu füllen und zugleich auch für Externe zu öffnen, den dort eingeschlagenen Weg des Trägers mitzugehen und auszugestalten: Dass da eine Menge Arbeit auf ihn zukommt, ist Röser klar. Doch der Mann hat Ideen. "Und bei allen Gesprächen, die ich bislang mit Vereinen, Institutionen und Organisatoren vor Ort geführt habe, bin ich positiv empfangen worden."
Dem 57-Jährigen ist dabei wichtig, immer wieder eines zu betonen: "Die Situation in Unterfrintrop ist sicherlich optimierungsfähig, doch wir wollen in keinem Fall in Konkurrenz zu anderen treten." Das bedeutet: Bietet die Arbeiterwohlfahrt beispielsweise in ihrer benachbarten Tagesstätte an der Unterstraße Englischkurse an, wird Quartiersmanager Hubert Röser dieses Angebot im Papst Leo Haus nicht offerieren.

Ausstellungen und Konzerte

Es geht ihm vielmehr um Neues, um zusätzliche Aktivitäten, Angebote und Veranstaltungen im Stadtteil. "Das können Konzerte, Ausstellungen, Diskussionen oder auch Bewegungskurse sein", zeigt der neue Quartiersmanager die mögliche Bandbreite auf. Dreh- und Angelpunkt für all diese Dinge wird der neue Mehrzweckraum im Untergeschoss des Papst Leo Hauses sein. "Der bietet alle Voraussetzungen für eine vielseitige Nutzung. Das wurde bei den Planungen bereits berücksichtigt."
Nach dem Umzug des Seniorenheims an seinen alten Standort - der ist für den 13. November geplant - stehen allerdings erst einmal die Bewohner und Mitarbeiter im Fokus. "Sie müssen im neuen Haus ankommen", so Röser. Mit Beginn des neuen Jahres sollen dann verstärkt Aktionen und Angebote dazu einladen, die Einrichtung mit stationären Pflegeplätzen und zwei Wohngruppen (Demenz und Intensivpflege) kennenzulernen. Durch Angebote wie den offenen Mittagstisch, beispielsweise.
Um Vorhandenes und Neues so zu kombinieren, dass möglichst keine Doppelungen entstehen, plant Röser einen sogenannten "Runden Tisch". Durch sein Engagement bei Altendorf 09 hat er damit gute Erfahrungen gemacht. Zwei- bis dreimal pro Jahr haben sich die Akteure aus dem Stadtteil dort mit Vertretern der Stadt Essen zusammengesetzt, Termine abgesprochen und koordiniert. "Das hat damals gut funktioniert", hofft Röser auf ähnliche Erfolge auch in Frintrop.

Wer sich ehrenamtlich mit in die Arbeit im Papst Leo Haus und für den Stadtteil einbringen möchte, Spaziergänge begleiten, vorlesen, singen oder aber kreatives Arbeiten unterstützen möchte, kann sich an Dr. Eva-Maria Rexhausen, Tel.: 0201 / 609000 oder per E-Mail an 
eva-maria.rexhausen@nikolaus-gross-gmbh.de wenden. Die Heimleiterin wird die Koordination der Ehrenamtlichen übernehmen. 

Der neue Quartiersmanager in Aktion: Der 57-Jährige hat schon eine Menge Gespräche im Stadtteil geführt.
Hubert Röser wird  von Unterfrintrop aus Angebote und Aktivitäten für den Stadtteil entwickeln. Dass es da eine ganze Menge zu verbessern gibt, steht für den 57-Jährigen außer Frage.

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