Ab 2025 wird das Philippusstift in Gesundheitsquartier umgewandelt
Jetzt liegen die Karten auf dem Tisch

Carsten Preuß, Prof. Dr. Birgit Hailer und Dr. Dirk Albrecht konnten im Residenzsaal von Schloß Borbeck Antworten auf die meisten Fragen zur Zukunft des Gesundheitsstandorts Borbeck beantworten.
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  • Carsten Preuß, Prof. Dr. Birgit Hailer und Dr. Dirk Albrecht konnten im Residenzsaal von Schloß Borbeck Antworten auf die meisten Fragen zur Zukunft des Gesundheitsstandorts Borbeck beantworten.
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 „Wenn wir über Zukunft nachdenken – und dabei sprechen wir über die nächsten 30 Jahre – stehen wir vor großen Herausforderungen“. Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer der Contilia GmbH, stellte im Schloß Borbeck jetzt das Konzept zur Neugestaltung von vier Gesundheitsquartieren im Essener Norden vor. Damit kommt endlich auch Licht ins Dunkel, was genau mit dem Borbecker Philippusstift passieren soll.

Denn das wird ebenso wie Haus Berge und das St. Vincenz Krankenhaus in ein Gesundheits-Quartier umgewandelt. Alle stationären Bereiche werden in Zukunft im Neubau des Marienhospitals in Altenessen zentralisiert.

Was bleibt, wenn alles weggezogen ist?

Die Contilia als Träger der Häuser hatte jetzt Vertreter Borbecker Institutionen, von Vereinen und Gemeinden eingeladen. Zur Vorstellung der Zukunftspläne für die letzten vier Krankenhäuser im Essener Norden waren etwa 60 Interessierte gekommen. „Was bleibt über, wenn alles weggezogen ist nach Altenessen? Ist der Weg zum Marienhospital in Altenessen für eine schnelle medizinische Versorgung, zum Beispiel bei einem Schlaganfall, nicht viel zu weit?“, mit diesen und jeder Menge anderer Fragen waren die Borbecker in den Residenzsaal gekommen.

Die Menschen in Borbeck liegen mit am Herzen

Die meisten konnten von Dr. Dirk Albrecht und Prof. Dr. Birgit Hailer, Chefärztin der Medizinischen Klinik II des Katholischen Klinikums Essen (KKE), beantwortet werden. „Ich kenne Borbeck und die Menschen, die hier leben schon seit vielen Jahren und sie liegen mir besonders am Herzen“, betont Hailer. „In den Jahren haben wir viele Veränderungen erlebt, vieles wurde ausprobiert. Doch was wir jetzt erleben, macht uns viel Freude. Wir haben uns gefragt, wie wir in den Häusern, wie sie jetzt sind, die Zukunft gestalten können. Dazu möchten wir möglichst viele Fachbereiche hier ansiedeln. Allgemeinchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Pulmologie, Thoraxchirurgie, Neurologie mit Neuroradiologie, Gefäßchirurgie und Plastische Chirurgie werden im Gesundheits-Quartier Philippusstift vor Ort sein, dadurch können wir unser medizinisches Angebot deutlich erweitern.“

Geräte auf dem neuesten Stand

Auch gerätetechnisch werden die Abteilungen auf den neuesten Stand gebracht, unter anderem mit einem 3 Tesla Magnetresonanztomographen, wie Carsten Preuß, Kaufmännischer Direktor im KKE, erläutert.
In zwei Stufen soll der Strukturwandel der medizinischen Versorgung im Essener Norden herbeigeführt werden. In Stufe 1, ab 2019/2020 wird die Infrastruktur der Häuser Philippusstift und St. Vincenz in Stoppenberg modernisiert.

Zentrale Notaufnahme bleibt

Eine zentrale Notaufnahme, die KV-Notfallpraxis, eine Zentralambulanz, die Stationen C1 und C2 und ein Interventionszentrum werden an beiden Standorten vorhanden sein. Das Leistungsspektrum wird durch die Ansiedlung der unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen erweitert.
In der zweiten Stufe, ab 2025, soll das Philippusstift als Gesundheits-Quartier zusätzlich als Hausarzt- und Facharztzentrum genutzt werden. Auch Reha- und Pflegebereiche sind angedacht.Mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro will die Contilia GmbH zu einem nachhaltigen Strukturwandel der Gesundheitsversorgung im Essener Norden beitragen.

Text: Doris Brändlein

Carsten Preuß, Prof. Dr. Birgit Hailer und Dr. Dirk Albrecht konnten im Residenzsaal von Schloß Borbeck Antworten auf die meisten Fragen zur Zukunft des Gesundheitsstandorts Borbeck beantworten.
In Stufe 1 wird die Infrastruktur des Philippusstifts (Foto) modernisiert.
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Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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