Nach 18 Monaten ist der Umbau des Albert Schmidt Hauses in Vogelheim abgeschlossen
Senioren freuen sich: Jetzt kann Weihnachten kommen

Tina Topolko (l.), Einrichtungsleitung des Albert Schmidt-Haus, Geschäftsführer Georg Gal und eine Bewohnerin nutzen den neu gestalteten Eingangsbereich für einen kleinen Plausch.
  • Tina Topolko (l.), Einrichtungsleitung des Albert Schmidt-Haus, Geschäftsführer Georg Gal und eine Bewohnerin nutzen den neu gestalteten Eingangsbereich für einen kleinen Plausch.
  • Foto: Röser
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Nach 18 Monaten ist der Umbau des Albert Schmidt Hauses in Vogelheim abgeschlossen Jetzt kann Weihnachten kommen. Die Bewohner des Albert Schmidt Hauses an der Hafenstraße dürfen sich in 2019 auf ruhige und beschauliche Festtage freuen. Ohne Baulärm und Dreck. Den hatten sie in den letzten Monaten durch die Baustelle reichlich. Doch jetzt ist der Umbau der Einrichtung in Vogelheim abgeschlossen.

Tina Topolko ist die Erleichterung deutlich anzusehen: Die Einrichtungsleitung blickt auf eine fast 18-monatige Bauphase zurück. Die zurückliegenden Monate haben ihr und ihrem Team alles abverlangt: „Wir sind so froh, dass Dreck, Lärm und andere Beeinträchtigungen endlich der Vergangenheit angehören und unsere Bewohnenden wieder ein Zuhause haben, das diesen Namen auch verdient!“

Gesetz macht Umbau notwendig

Notwendig war die Sanierung geworden, weil das Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG) für Pflegeheime eine Einzelzimmerquote von 80 Prozent vorschreibt. Die ist nun mehr als erreicht worden: Von den 82 Wohnräumen des Hauses sind jetzt 80 Einzelzimmer. „Dabei sind wir stolz darauf, dass es uns durch gute Planung gelungen ist, mehrere Funktionsräume zu erhalten, die wir schon glaubten aufgeben zu müssen: Etwa den Raucherraum, die Bewohnerküche oder unsere schöne Kapelle. Gerade das war für uns als Unternehmen, das sich der katholischen Kirche zugehörig fühlt, doch ein großes Anliegen", so Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, zu der auch das Albert Schmidt-Haus gehört. Auch in Sachen Kosten- und Zeitplan lag das Projekt voll auf Linie. „Das ist in der heutigen Zeit ja längst nicht mehr selbstverständlich." 1,7 Millionen Euro hat der Umbau gekostet. Bewohner und Mitarbeiter können sich nun auch über einen deutlich aufgewerteten Empfangsbereich und ein Restaurant freuen. Auch der komplette Brandschutz des Hauses ist überprüft und auf den neuesten Stand gebracht worden.

Stimmung hat gehalten

Dass die Bewohnenden des Hauses das Weihnachtsfest nun ohne Beeinträchtigungen feiern können, freut Topolko besonders: „Zwischenzeitlich habe ich schon gedacht, dass das nie mehr aufhört – und ich bin dankbar, dass Bewohnende und Pflegekräfte sich nicht haben unterkriegen lassen. Die Stimmung im Haus hat gehalten – und trotz alledem haben wir viel zusammen gelacht!“, sagt sie und nimmt eine Bewohnerin in den Arm, die mit ihren Angehörigen ins Restaurant geht, um eine Tasse Kaffee zu trinken. Jetzt geht vieles endlich wieder seinen normalen Gang!

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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