You'll never walk alone: Förderverein Cosmas + Damian feiert sein 25-jähriges Bestehen

Schlussbild mit allen Akteuren: In der Pfarrkirche St. Josef fand der besondere Festakt zum 25-jährigen Bestehen der hospizlichen Arbeit in Borbeck statt. Fotos (2): Debus-Gohl
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Ungewohnte Töne waren aus dem Inneren der St. Josef-Kirche im Himmelpforten zu hören: "Oh, RWE" - die Stadionhymne der Rot-Weissen aus Essen oder "You'll never walk alone", das die Fans an der Liverpooler Anfield Road ebenso voller Inbrunst zu Gehör bringen wie die der Borussia aus Dortmund.

Auch in Frintrop hatten die Lieder etwas mit Fußball zu tun. Aber nur im entferntesten Sinne. Sie waren der musikalische Schlusspunkt einer Geschichte. Der ganz persönlichen Lebensgeschichte eines Menschen, der im stationären Cosmas + Damian Hospiz in Borbeck oder durch die ehrenamtlichen Sterbebegleiter des ambulanten Hospizes dort auf dem letzten Stück seines Lebensweges betreut wurde.

Ungewöhnlicher Festakt an ungewöhnlichem Ort

Die hospizliche Arbeit in Borbeck feierte in der vergangenen Woche ihr 25-jähriges Bestehen. Mit einem ungewöhnlichen Festakt an einem ungewöhnlichen Ort. Nach der ökumenischen Andacht, die Pfarrer Wolfgang Haberla und Pfarrer Michael Banken gemeinsam mit den Gästen in der St. Josef Kirche im Himmelpforten feierten, ging es dort zwischen Ambo und Altar weiter. Bedeutung und Inhalte der Hospizarbeit, die Bewegung wurde vor 30 Jahren in Großbritannien ins Leben gerufen, wurden mit eindrucksvollen Geschichten verdeutlicht. Eine von ihnen erzählt von Luca. Der kleine Junge starb im März 1999 nach nur 80 Lebenstagen. Als Alter Ego verleiht ihm sein Vater 18 Jahre später eine Stimme, schreibt sich Trauer und Verzweifelung von der Seele und hat daraus ein Buch gemacht, das trotz alledem Mut macht und Lesern sowie Zuhörern in der Josefkirche ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
Roland Soballa (Gesang), die Kirchenmusiker Norbert Möhrer und Thomas Nickel sowie Florian Bringenberg an der Trompete setzen musikalisch Schlusspunkte unter die Geschichten. Es erklingt das Steigerlied oder Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York".

OB erklärt: "Ich bin ein Fan ihrer Arbeit" 

"My way" - so ist der Festakt in der Frintroper Kirche überschrieben. Oberbürgermeister Thomas Kufen erklärt in seinem Grußwort "ich bin ein Fan ihrer Arbeit." Es gebe viele Ehrenämter, die einfacher zu übernehmen seien. "Aber sie stellen sich der Aufgabe Hospizarbeit, sind mit Herzblut und Engagement dabei." So etwas sei nichts für Trauerklöße, so Kufen, dass sei ihm bei einem Besuch in der Laarmannstraße klar geworden.
Claudia Mandrysch, Geschäftsführerin der cse gGmbH, überraschte das Förderverein-Team mit einem Leuchtturm. "Als Zeichen des Willlkommens unter unserem Dach und als Symbol für ihre Arbeit, die Kraft und Wärme spendet." Ab 2019 wird die Geschäftsführung des Vereins in die Hände der cse übergehen. "Der Förderverein bleibt aber weiter bestehen", so seine Vorsitzende Petra Rohrberg. Petra Rohrberg,

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Vorsitzende des Fördervereins Cosmas + Damian Hospiz, führte durch das Programm "My way". Im Mittelpunkt standen die Patienten und Gäste der Einrichtung an der Laarmannstraße.

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