Basketball
Adler Union will sich mit Sieg in die Herbstpause verabschieden

Auf Tim Doll müssen die Adler verzichten.
  • Auf Tim Doll müssen die Adler verzichten.
  • Foto: Gohl (Archiv)
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Bevor sich die 2. Basketball-Regionalliga in die Herbstpause verabschiedet, muss die DJK Adler Union Frintop am Sonntag, 6. Oktober, zum Auswärtsspiel beim zweiten Aufsteiger TG Stürzelberg antreten. Hochball in der Sporthalle Dormagen ist um 16 Uhr.

Stürzelberg steht mit 1:2 Siegen bisher am Tabellenende  - konnte jedoch bereits Mitaufsteiger BG Aachen auswärts besiegen. Dreh- und Angelpunkt der TG ist Aufbauspieler Sven Schermeng, der geschickt das Spiel der Stürzelberger leitet und immer wieder selber als Scorer von der 3-Punktlinie als auch in Korbnähe glänzt. Zudem bringt die Centergarde um Missbach einiges an Athletik mit auf das Feld.

Die Adler wollen nach dem knappen Heimsieg gegen die BG Aachen zunächst einmal ihre eigene Leistung stabilisieren und defensiv dominanter auftreten, müssen jedoch auf Tim Doll und Kevin Kern verzichten. Dafür steht die Rückkehr von Neuzugang Patrik Paschke sowie Till Henkel bevor. 

Am vergangenem Wochenende konnten die Frintroper einen glanzlosen 58:50 Heimsieg gegen den Aufsteiger BG Aachen einfahren. Damit sichern sich die Korbjäger der DJK Adler Union Frintrop als einziges Team ungeschlagen die Tabellenführung der 2. Regionalliga 1 mit 3:0 Siegen.

Adler tat sich bereits von Beginn an schwer: gut herausgespielte Würfe wollten nicht durch die Reuse. Erst nach vier gespielten Minuten erlöste Markus Klotz die Essener Korbjäger mit den ersten Punkten, zeigte sich dann auch direkt für die gesamten ersten zehn Punkte der Frintroper Basketballer verantwortlich. Aachen agiert offensiv agil, ohne jedoch nachhaltige Durchschlagskraft zu entwickeln. Adler mühte sich, Joe Jawish und Sebastian Rathjen zogen nun vermehrt zum Korb, doch auch an der Freiwurflinie blieb man insgesamt zu harmlos. Vor der Pause präsentierte Sebastian Rathjen den Zuschauern einen offensiven Energieschub und steuerte in dieser Phase zwölf seiner 14 Punkte bei, sodass die Frintroper sich mit 37:24 absetzen konnten.

Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild in der Offensive: Adler war zu nachlässig und ohne die letzte Power, folglich auch ohne Wurfglück. Die BG war bemüht aber zu harmlos. Für die Basketballer von der Ruhr fasste sich nun Kern ein Herz und legte elf Punkte in Serie auf 47:38. Im vierten Viertel änderte sich am Spiel nichts mehr: Klotz und Rathjen scorten für das Heimteam die nötigen Punkte und Aachen blieb offensiv zu blass, um den Essener Sieg zu gefährden.

Coach Stadtmann zeigte sich nach dem überzeugenden Sieg in der Vorwoche bei Titelfavorit FB Leverkusen trotz der dürftige Leistung seiner Jungs mit dem Heimsieg zufrieden und philosophisch: „Auf jedes Hoch folgt ein Tief, aber ohne Tiefs gäbe es ja auch keine Hochs. Von daher können wir froh sein, dass in den verschiedenen Phasen einige unserer Leistungsträger heiß gelaufen sind und die BG Aachen uns nicht zu hart geprüft hat", erzählte er.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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