Kunstrasenfeld macht den Anfang - Bürgerpark entsteht im zweiten Bauabschnitt
Endlich: Jetzt wird gebaut am Schemmannsfeld

Mit dem Kunstrasenfeld geht es los. Seine Fertigstellung ist für den Spätherbst geplant. Aber auch die Arbeiten zum Bürgerpark könnten bereits in diesem Jahr beginnen, wenn alles glatt läuft.
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Werner Engels und seine Mitstreiter haben einen langen Atem bewiesen. Doch ihr Einsatz hat sich gelohnt. Jetzt ist auf dem Gelände des SC Frintrop am Schemmannsfeld offiziell der symbolische Spatenstich für den Umbau der Anlage erfolgt. Aus dem Fußballplatz soll langfristig eine moderne inklusive Sportanlage mit angeschlossenem Bürgerpark werden.

von Christa Herlinger

Lange haben die Frintroper um die Finanzierung ihrer ungewöhnlichen Idee kämpfen müssen. Jetzt kann gebaut werden. Im ersten Bauabschnitt geht es um die Errichtung des Kunstrasenplatzes. Die Kosten belaufen sich hierfür auf 830.000 Euro. Bereits im Spätherbst soll das Spielfeld der neuesten Generation fertiggestellt sein. Der Platz hat eine Größe von 65 mal 105 Metern und einen Gesamtflächenbedarf von etwa 9.000 Quadratmetern. Dipl.-Ing. Norbert Seeger als zuständiger Landschaftsarchitekt verspricht den Kickern schon jetzt einen "hohen Spielkomfort."

"Der Erfolg hat viele Väter"

"Der Erfolg hier in Frintrop hat viele Väter", betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen am Tag des Spatenstichs. Die Politik vor Ort habe geholfen und vor allem habe der Verein frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und sich den Veränderungsprozessen gestellt. "So geht es hier zukünftig nicht mehr allein um Fußball, obwohl der natürlich weiterhin eine große Rolle spielt. Das Ganze ist inzwischen vielmehr ein Stadtteilprojekt, von dem alle Frintroper profitieren können."Auf dem Gelände werde in nächster Zeit eine Menge passieren, so Kufen. Im zweiten Bauabschnitt sollen der Bürgerpark mit Kletterturm, Basketballfeld, Trampolinanlage und Balancier-Parcours etc. sowie eine Beachvolleyballanlage für die Sportler des VC Allbau werden errichtet. Läuft beim Genehmigungsverfahren alles glatt, dann kann auch hier bereits in diesem Jahr der erste Spatenstich erfolgen.

1 Million Euro aus Mitteln der Ruhr-Konferenz

Die Kosten für den integrativen Bürgerpark belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Das Land NRW wird eine Million Euro aus Mitteln der Ruhr-Konferenz bereitstellen. Den Rest tragen der Verein sowie die Sport- und Bäderbetriebe.

Mit dem Kunstrasenfeld geht es los. Seine Fertigstellung ist für den Spätherbst geplant. Aber auch die Arbeiten zum Bürgerpark könnten bereits in diesem Jahr beginnen, wenn alles glatt läuft.
Dietmar Lohe, zweiter Vorsitzender des SC Frintrop, macht auf eine Besonderheit der Planung deutlich: Die 30x15 Meter große Kalthalle, die im zweiten Bauabschnitt im Bereich des Bürgerparks entstehen soll, ist nahezu einzigartig in NRW. Dort können Sportangebote wie Badminton, Fußball, Volleyball oder Gymnastik stattfinden. Seitenwände hat die Halle keine, die Fläche ist nur überdacht und somit weitgehend Wetter unabhängig.
Autor:

Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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