RWE siegt 3:1 in Bonn
Englische Woche in der Regionalliga West bringt sieben Punkte

Amara Condé (l.) stand wieder in der RWE-Startformation.
  • Amara Condé (l.) stand wieder in der RWE-Startformation.
  • Foto: Michael Gohl
  • hochgeladen von Michael Köster

Vier Tage nach dem enttäuschenden 1:1 im Nachholspiel beim TuS Haltern ist Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen die Wiedergutmachung geglückt. Zum Abschluss der Englischen Woche siegten die Bergeborbecker beim Bonner SC mit 3:1 (1:0).

Auf die Pleite im Wattenscheider Lohrheidestadion reagierte RWE-Trainer Christian Titz mit einer drastischen Maßnahme: Er veränderte die Anfangsformation gleich auf sechs Positionen. Neben den Rekonvaleszenten Kevin Grund und Daniel Heber kehrten auch Amara Condé und Hamdi Dahmani zurück. Zudem feierten Neuzugang Maximilian Pronichev und der erst 17-jährige Noel Futkeu ihr Startelf-Debüt.
Von Angriffswirbel konnte im Bonner Sportpark Nord in der ersten Hälfte aber nun wirklich nicht die Rede sein. Auf dem holprigen Rasen taten sich beide Teams schwer, einen geordneten Spielaufbau zustande zu bringen, Torchancen blieben Mangelware. Und so resultierte die einzige nennenswerte Möglichkeit dann auch aus einem Missverständnis von BSC-Torwart Benz mit seinen Vorderleuten. Hamdi Dahmani spritze dazwischen, schob den Ball zu Joshua Endres, der mustergültig Noel Futkeu im Strafraum bediente, und der A-Jugendliche schloss eiskalt zum 0:1 (23.) ab.

Schneller Ausgleich

In der ersten Hälfte hatten die Essener vor 1.295 Zuschauern nichts zugelassen, doch nur fünf Minuten nach dem Wechsel gelang den Gastgebern der 1:1-Ausgleich. Einen Eckball verlängerte Daniel Somuah per Kopf ins lange Eck. Und in der 58. Minute wäre der BSC beinahe sogar in Führung gegangen, doch RWE-Keeper Jakob Golz entschärfte den Distanzschuss von Somuah mit einer Glanzparade.
Statt des 2:1 fiel dann auf der Gegenseite das 1:2: Nach einem Freistoß von Oguzhan Kefkir fiel dem aufgerückten Alexander Hahn im Strafraum der Ball vor die Füße, und der Innenverteidiger fackelte nicht lange. RWE hatte nun alles im Griff und machte in der 79. Minute den Sack zu: Nach einem Freistoß des eingewechselten Oguzhan Kefkir war der andere Innenverteidiger Daniel Heber per Kopf zur Stelle.

Nur noch zwei Punkte hinter Verl

"Das war ein hartes Stück Arbeit. Der Gegner war taktisch diszipliniert und hat uns das Leben schwer gemacht", meinte RWE-Trainer Christian Titz und lobte seine Truppe für ihre Disziplin: "Der Platz hat ein normales Spiel nicht möglich gemacht. Deshalb war es wichtig, in der Defensive kompakt zu stehen."
Mit dem 3:1-Sieg konnten die Essener den Rückstand auf den Tabellenzweiten SC Verl auf zwei Zähler verkürzen. Allerdings haben die Ostwestfalen nach der Spielabsage von Freitag zwei Partien weniger als RWE ausgetragen. Der Vierte Rot-Weiß Oberhausen liegt nach dem 1:1 gegen Alemannia Aachen fünf Punkte hinter den Essenern.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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