Borbecker kann sich als neuer Inhaber des European Asia Gürtels der WBF feiern lassen
Erster großer Titel für Patrick Korte

Ein strahlender Patrick Korte nach seinem Sieg in Velbert. In Runde drei war für seinen Gegner Ramazi Gogichashvili vorzeitig Schluss. "Big Patrick" hatte den Kampf erneut durch K.O. beendet.
  • Ein strahlender Patrick Korte nach seinem Sieg in Velbert. In Runde drei war für seinen Gegner Ramazi Gogichashvili vorzeitig Schluss. "Big Patrick" hatte den Kampf erneut durch K.O. beendet.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Patrick Korte holt sich in Velbert Gürtel und European Asia Titel der WBF Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Patrick Korte holte sich im Velberter Emka Sportzentrum seinen ersten großen Titel. Gegen den 23-jährigen Georgier Ramazi Gogichashvili machte der Borbecker Schwergewichtsprofi kurzen Prozess. In der dritten Runde war Schluss, Korte stand wieder einmal als Sieger durch vorzeitigen K.O. fest.

Damit schreibt der 34-Jährige an der eigenen Erfolgsgeschichte weiter. Nach der verpassten Titelchance im Frühjahr hat er die Herausforderung angenommen. Sich intensiv, mit jeder Menge Sparring, vorbereitet. Der Kampf war auf zehn Runden angelegt. "Und wir waren uns mit dem gesamten Trainerteam im Vorfeld einig, dass wir uns darauf einstellen müssen, über die volle Distanz zu gehen."

Zweite Chance - diesmal ganz klar genutzt

Der Druck in den letzten Wochen war enorm. "Der Kampf war sehr richtungsweisend", macht Korte am Tag nach seinem klaren Sieg über den georgischen Kontrahenten die besondere Bedeutung der Begegnung klar: Eine zweite Chance auf einen Titel. Eine, die man nicht allzu oft mehr bekommen wird.
Korte hat sie genutzt. Doch einfach war es nicht. Grundstein für den Erfolg war die klare Ausrichtung des 34-Jährige. Der Schwergewichtsprofi hat den Matchplan seiner Trainer diesmal eins zu eins umgesetzt. "Ich habe mich an alles gehalten, was wir trainiert haben. Die ganze Zeit über war es so, als hätte mein Trainer neben mir gestanden." Das Konzept ist aufgegangen. Korte hat sich nicht von der Stimmung in der Halle mitreißen lassen, nicht zur früh zu viel gewollt. "Das war wichtig, denn mein Gegner war sehr erfahren und unbequem." In seinen bislang 62 Kämpfen hat der Georgier 33 Siege eingefahren. Zwei Unentschieden und 27 Niederlagen - für die letzte sorgte der Borbecker Profiboxer - machen die Kampfbilanz des 23-Jährigen komplett.

Nach der Siegerehrung kam die große Erleichterung

Als Patrick Korte am Ende eines langen Kampfabends als Sieger genannt wurde, war zu sehen, welche Last ihm von den Schultern gefallen ist. "Umso größer war die Freude beim kompletten Team." Und auch die Fans stehen und standen wie immer hinter ihm. "Vielen Dank für die tolle Unterstützung", schickt Korte in ihre Richtung und ergänzt: "Sie sind für mich eine zusätzliche Motivation."
Mit dem Titel und dem dazugehörigen Gürtel in der sprichwörtlichen Tasche kann Patrick Korte sein Sportjahr 2018 nun ganz relaxed ausklingen lassen. Passend zur Vorweihnachtszeit hat der 34-Jährige vor allem einen Wunsch: Jede Menge Zeit mit der Familie.

Training und Job - da musste die Familie zurückstecken

"Die ist in letzter Zeit nämlich wirklich viel zu oft zu kurz gekommen", so Korte. Zwei Trainingseinheiten während der Kampfvorbereitung haben einen Großteil des Tages in Anspruch genommen. "Vor 21 Uhr war ich selten zu Hause", räumt der Sportler ein, der neben seiner Karriere auch noch halbtags berufstätig ist.

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