Am Sonntag startet die SGS Essen in die Rückrunde der Frauen-Bundesliga
Es wird eine enge Kiste gegen die Frauen von Bayer Leverkusen

Im Hinspiel ging die SGS gegen Leverkusen mit 3:1 als Sieger vom Platz. Am Sonntag gibt es eine Neuauflage.
  • Im Hinspiel ging die SGS gegen Leverkusen mit 3:1 als Sieger vom Platz. Am Sonntag gibt es eine Neuauflage.
  • Foto: Gohl (Archivfoto)
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Am Sonntag, 8. Dezember, um 14 Uhr ist Anstoß im Fußballzentrum Kurtekotten, Otto-Bayer-Straße 2, in Köln. Dort trifft Markus Högners Team im ersten Rückrundenspiel der Flyeralarm Frauenbundesliga auf die Frauen von Bayer Leverkusen. Die rangieren in der Tabelle klar hinter den Essenerinnen, die sich auch nach der Niederlage vom letzten Spieltag nach Wolfsburg, Hoffenheim und den Bayern auf Rang vier der Tabelle behaupten können.

von Christa Herlinger

Der SGS Chef-Trainer fordert von seinem Team ein couragiertes Auftreten gegen die Werkself: „Die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen ist schwer einzuschätzen. Sie hat gegen Bayern München gewonnen und im Pokal Frankfurt ausgeschaltet." Högner vermutet ein ähnlich enges Spiel wie in der Hinrunde. Das hat seine Mannschaft mit 3:1 durch Tore von Schüller, Wilde und Petzelberger für sich entschieden. "Wir müssen erneut alles geben, um dort zu siegen. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie genauso auftritt, wie in der ersten Halbzeit in München.“

Gute Halbzeit gegen die Bayern

Im Duell Tabellendritter gegen den Tabellenvierten spielten die Frauen von der Ardelhütte am letzten Spieltag der Hinrunde in der bayrischen Landeshauptstadt eine wirklich gute erste Halbzeit. Die Zuschauer sahen immer wieder ein frühes Anlaufen der Ruhrstädterinnen gegen dem Ball. Und die Mannschaft von Markus Högner konnte sich durchaus Möglichkeiten erarbeiten. Turid Knaak hatte schon nach wenigen Minuten eine mögliche Führung auf dem Fuß, auch Elisa Senß sorgte mit ihrer Ecke für Turbulenzen im Strafraum der Münchenerinnen. Doch Marina Hegering und Lena Oberdorf konnten den Ball nicht über die Linie drücken.

Mit Mandy Islacker kam der Druck

Zur zweiten Halbzeit brachte Bayern-Coach Jens Scheuer die Ex-Essenerin Mandy Islacker. Der Druck der Münchenerinnen wurde größer. In der 54. Minute musste Essen den Rückstand hinnehmen. Bayerns holländische Nationalspielerin Lineth Beerensteyn ließ SGS-Torfrau Josie Plehn keine Chance. Und es war auch Beerensteyn, die am Ende den Sack zumachte und zum 2:0 Endstand für die Bayern traf.
Trotz der abschließenden Niederlage konnten die Essenerinnen mit der Hinrunde in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga durchaus zufrieden sein. Platz vier ist ein mehr als respektables Ergebnis für den Club von der Ardelhütte. SGS Chef-Trainer Markus Högner arbeitete mit seiner Mannschaft in dieser Woche vor allem an einem: Das Spiel gegen die Bayern möglichst schnell abzuhaken.

Noch zwei Spiele in diesem Jahr

Die Mannschaft sei enttäuscht, dass sie ohne Punkte nach Hause fahren musste. Högner weiß, woran es gefehlt hat: "Der letzte entscheidende Pass. Wenn wir zielstrebiger gewesen wären, wären wir auch in Führung gegangen."
Die Devise für die Begegnung gegen die Leverkusenerinnen und das letzte Heimspiel des Jahres am Sonntag, 15. Dezember, gegen den SC Sand ist klar: "Wir werden versuchen, in diesen beiden letzten Spielen wieder erfolgreich zu sein.“

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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