Endlich!
Frauenfußballbundesligist SGS Essen in der Liga wieder auf der Siegerstraße

Manjou Wilde stand gegen die Frankfurterinnen zwar nicht in der Startelf, aber konnte trotzdem einen Sieg ihrer Mannschaft miterleben.
  • Manjou Wilde stand gegen die Frankfurterinnen zwar nicht in der Startelf, aber konnte trotzdem einen Sieg ihrer Mannschaft miterleben.
  • Foto: Gohl (Archiv)
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Nach den Niederlagen gegen den 1. FC Köln (0:1) und den VfL Wolfsburg (0:3) konnte Frauenfußballbundesligist SGS Essen sein erstes Liga-Spiel nach der coronabedingten Zwangspause gewinnen. Im heimischen Stadion Essen gab es gegen den 1. FFC Frankfurt einen knappen 2:1- Sieg. 

Im Vergleich zum letzten Spiel gegen die Wolfsburgerinnen, die am heutigen Mittwoch nach einem Sieg gegen Freiburg übrigens Deutscher Frauenfußball-Meister geworden sind, trat die SGS deutlich offensiver und mutiger auf - vergab jedoch einige gute Möglichkeiten. Die erste Torchance gab es bereits in der sechsten Minute als Nationalspielerin Lea Schüller aus kurzer Distanz vergab. Zehn Zeigerumdrehungen später probierte es Turid Knaak mit einem Schuss aus der Ferne. Die dickste vergebene Möglichkeit des gesamten Spiels hatte wohl Schüller (19.), als sie komplett unbedrängt auf FFC-Torhüterin Heaberlin zulief und versuchte den Ball über die Keeperin zu lupfen - vergeblich.

Oberdorf muss behandelt werden 

Nach gut einer halben Stunde folgte dann der erste Schockmoment für die SGS: Leistungsträgerin Lena Oberdorf stieg im Zweikampf in die Luft und knickte dabei um. Nach dem sie neben dem Platz kurz behandelt wurde gab es jedoch Entwarnung - das Nachwuchstalent konnte weiterspielen.

In der zweiten Halbzeit erlaubte sich die sonst so souveräne Marina Hegering einen dicken Schnitzer und spielte den Ball, der wohl eigentlich als Rückpass gedacht war, ins eigene Tor - 1:0 für die Frankfurterinnen (53.).  Im weiteren Spielverlauf kam die SGS immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. So auch in der 57. Minute, als es wieder Schüller war, die aus kurzer Distanz vergab.

Nach weiteren vergebenen Tormöglichkeiten seitens der SGS machte Schüller (74.) das ersehnte Tor zum 1:1-Ausgleich für ihr Team. Yvonne Weilharter drehte mit ihrem Eigentor den Rückstand und erzielte unglücklicherweise den Treffer zum 2:1-Endstand für die SGS.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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