RWE hat die Regionalliga-Spitze im Visier
Nach Derbysieg in Oberhausen kommt Alemannia Aachen

Dennis Grote (l.) brachte RWE im Hinspiel in Aachen in Führung, Hamdi Dahmani (2.v.l.) erzielte den Ausgleich. Rechts startet Cedric Harenbrock.
  • Dennis Grote (l.) brachte RWE im Hinspiel in Aachen in Führung, Hamdi Dahmani (2.v.l.) erzielte den Ausgleich. Rechts startet Cedric Harenbrock.
  • Foto: Markus Endberg
  • hochgeladen von Michael Köster

In der Fußball-Regionalliga West wird es am Samstagnachmittag höchstwahrscheinlich einen neuen Tabellenführer geben. Mit einem Heimsieg über Alemannia Aachen kann Rot-Weiss Essen den bisherigen Spitzenreiter Borussia Dortmund II überflügeln.

Nach positiven Corona-Tests und von den Gesundheitsämtern verfügter Quarantäne für zehn Spieler wurde auch das für Samstag geplante Heimspiel der Dortmunder U23 gegen den SV Bergisch Gladbach verlegt. Im Endspurt haben die Schwarz-Gelben dann fünf Partien innerhalb von zwei Wochen zu absolvieren.
Die Rot-Weissen hatten schon jetzt eine Englische Woche, und die nächste folgt prompt. Am Mittwochabend stand das Viertelfinale im Niederrheinpokal beim Nachbarn Rot-Weiß Oberhausen auf dem Programm, und die Essener erledigten diese knifflige Aufgabe  souverän. Isaiah Young (3.), Oguzhan Kefkir (60.), Maximilian Pronichev (86.) und Steven Lewerenz (90.) trafen zum 4:1-Erfolg im Stadion Niederrhein. „Den Derbysieg nehmen wir gerne mit. Wenn wir noch zwei, drei Tore mehr geschossen hätten, wäre das auch in Ordnung gewesen. Sensationell, was die Jungs Woche für Woche leisten", freute sich Christian Neidhart. "RWE hat einfach mehr Qualität", musste RWO-Trainer Mike Terranova eingestehen.

MSV Duisburg möglicher Finalgegner

Am 19. Mai steigt im Stadion Essen das Halbfinale gegen den SV Straelen, möglicher Finalgegner am 29. Mai wäre der MSV Duisburg, der im Halbfinale beim Wuppertaler SV klarer Favorit ist. Doch zunächst einmal gilt die volle Konzentration dem Regionalliga-Spiel am Samstag (14 Uhr) gegen Alemannia Aachen. Trotz der Pokalstrapazen peilen die Essener im 19. Heimspiel den 17. Sieg an und lägen dann zwei Zähler vor dem BVB II, der allerdings noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hätte.
Im Gegensatz zu RWE spielt der Traditionsclub aus Aachen eine durchwachsene Saison und belegt zurzeit nur Rang 13. Dabei präsentiert sich die Mannschaft von Interimstrainer Dietmar Bozek launisch wie das Wetter. Dem 2:0-Erfolg beim 1. FC Köln II folgte am vergangenen Samstag eine 0:3-Heimpleite gegen die Sportfreunde Lotte. Bereits nach einer Viertelstunde war die Partie entschieden.
Das Hinspiel am Tivoli endete unentschieden. Dennis Grote hatte RWE in Führung gebracht, beim 1:1-Ausgleich profitierte der Ex-Essener Hamdi Dahmani von einem Aussetzer von Daniel Heber, dessen Rückgabe auf Torwart Jakob Golz, der damals Daniel Davari (Quarantäne) vertrat, zu kurz geriet.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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