RWE peilt gegen Homberg den 15. Heimsieg an
Offene Rechnung mit dem VfB

Torjäger Simon Engelmann (Mitte) gewann 2020 mit RWE den Niederrheinpokal durch einen 3:0-Finalsieg gegen den Oberligisten 1. FC Kleve.
  • Torjäger Simon Engelmann (Mitte) gewann 2020 mit RWE den Niederrheinpokal durch einen 3:0-Finalsieg gegen den Oberligisten 1. FC Kleve.
  • Foto: Markus Endberg
  • hochgeladen von Michael Köster

Noch hat Rot-Weiss Essen sieben Regionalliga-Spiele vor der Brust, und doch schwindet so langsam der Glaube an die Meisterschaft und den damit verbundenen Drittliga-Aufstieg. Vor dem Heimspiel am heutigen Samstag (14 Uhr) gegen den VfB Homberg sind es weiterhin neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund II, der selbst enge Partien für sich entscheidet und inzwischen seit 21 Spielen ungeschlagen ist.

Dennoch wird sich die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart weiter ins Zeug legen. Nachdem mit dem 2:0-Erfolg in Straelen die dreimonatige Auswärtsmisere beendet wurde, ist gegen Homberg der 15. Sieg im 17. Heimspiel fest eingeplant, zumal RWE mit dem Traditionsverein aus Duisburg noch eine Rechnung offen. Vor 16 Monaten feierte der damalige Aufsteiger einen sensationellen 2:0-Sieg an der Hafenstraße.
Mit dem jüngsten 3:1 gegen die Sportfreunde Lotte hatten sich die Homberger etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Und da nach dem Saisonabbruch im Amateurfußball endgültig feststeht, dass nur der Tabellenletzte der Regionalliga West in die Oberliga muss, kann der VfB einigermaßen beruhigt in die Zukunft sehen. Sechs Spiele vor dem Ende beträgt der Vorsprung acht Punkte.

"Pragmatische und faire Lösung"

Entschieden ist inzwischen auch, wie es im Niederrheinpokal weitergehen wird. Da bei den Amateurclubs bis auf Weiteres kein Trainingsbetrieb möglich ist, werden die Drittligisten MSV Duisburg und KFC Uerdingen sowie die Regionalligisten Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Wuppertaler SV, SV Straelen und VfB Homberg bis 30. Juni den Pokalsieger ermitteln, der dann für die erste Hauptrunde auf Bundesebene qualifiziert ist. "Eine pragmatische und faire Lösung", findet RWE-Vorstand Marcus Uhlig. Die Auslosung erfolgt am 26. April.
Liebend gern würde der Traditionsclub von der Hafenstraße seinen Titel verteidigen und auch in der kommenden Spielzeit am DFB-Pokal teilnehmen. Der Vorstoß bis ins Viertelfinale war für die Essener in Corona-Zeiten ein Segen.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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