SGS am Sonntag gegen FFC Frankfurt

Gegen den Tabellenzweiten aus Freiburg gab es für die SGS am Wochenende eine Niederlage. Nun wollen die Essenerinnen in Frankfurt punkten.
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  • Foto: Gohl
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Eine Woche nach der 0:3-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten SC Freiburg steht für die SGS Essen das nächste Kräftemessen mit einer Spitzenmannschaft an: Am Sonntag, 11. Februar, trifft das Team auswärts auf den viermaligen Europapokalsieger 1. FFC Frankfurt.

Anstoß ist um 14 Uhr im Stadion am Brentanobad. SGS-Cheftrainer Daniel Kraus muss auf Nina Brüggemann, Kirsten Nesse und Ramona Petzelberger sowie Alida Dzaltur und voraussichtlich Lisa Weiß (Meniskus) und Jil Strüngmann (Sprunggelenk) verzichten.
Insgesamt 30 Mal standen sich beide Teams bereits wettbewerbsübergreifend gegenüber.

Bilanz spricht für Frankfurt

Die Bilanz spricht dabei deutlich für den Club aus der Mainmetropole: In 26 Ligapartien ging die SGS lediglich zweimal siegreich vom Platz (drei Remis, 21 FFC-Siege). Gerade in den letzten Aufeinandertreffen war jedoch stets Spannung garantiert: Zwei Frankfurter Treffer in der Nachspielzeit sorgten in der vergangenen Spielzeit nach einer 2:0-Führung der Essenerinnen noch für ein Remis und vor rund zwei Jahren konnte man sich sogar gegen den ehemaligen Serienmeister mit 3:2 durchsetzen. Aktuell liegen die Hessinnen fünf Punkte vor der SGS auf Rang fünf. Interessanterweise ist der FFC der einzige Verein der Allianz Frauen-Bundesliga, den das Team von der Ardelhütte noch niemals am Saisonende hinter sich lassen konnte. 

Ein Match auf Eigenhöhe

SGS-Cheftrainer Daniel Kraus: „Mit dem 1. FFC Frankfurt erwartet uns eine sehr erfahrene Mannschaft, die über ein gutes Offensivspiel verfügt.“
SGS-Geschäftsführer Philipp Symanzik: „Natürlich freue ich mich auf die Partie gegen den 1. FFC Frankfurt. Nach sechs Jahren beim Club aus der Mainmetropole bin auch ich noch dem Verein emotional verbunden und beobachte die dortige Entwicklung sehr interessiert. Doch diese Freundschaft wird am Sonntag für 90 Minuten ruhen, denn wir wollen und werden für einen Auswärtserfolg alles geben. Es wird ein Match zweier Teams auf Augenhöhe sein, wobei dieses Spiel richtungsweisend für uns ist. Mit der Leistung gegen den Sportclub sind wir selbst natürlich nicht zufrieden und stehen nun insbesondere auch unseren Fans in der Bringschuld. Das wissen aber ebenso unsere Spielerinnen, die gegen den FFC alles abrufen werden, um am Ende drei Punkte mit nach Essen zu nehmen.“

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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