SGS Essen besiegt schwachen SC Sand mit 3:0

Ruhige Nerven vom Punkt, Torriecher im Sechzehner: Turid Knaak (mi.) traf zweimal für die Ruhrstädterinnen. Fotos: Gohl
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  • Ruhige Nerven vom Punkt, Torriecher im Sechzehner: Turid Knaak (mi.) traf zweimal für die Ruhrstädterinnen. Fotos: Gohl
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Von der offensiven Leidenschaft der SGS Essen aus dem Pokalspiel gegen SC Freiburg in der letzte Woche war am Sonntag nicht mehr allzu viel zu sehen – trotzdem konnten sich die Ruhrstädterinnen gegen den SC Sand mit 3:0 durchsetzen. Vor 800 Zuschauern im heimischen Stadion erfüllten die Essenerinnen ihre Pflichtaufgabe und sicherten sich gegen einen schwachen Gegner drei wichtige Punkte.

„Die ersten 20 Minuten waren sehr umkämpft, aber mittlerweile können wir dagegenhalten. Wir haben versucht spielerische Akzente zu setzen und viele Sachen zu kreieren. Die Mädels arbeiten daran, die durchwachsene Hinrunde vergessen zu machen. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, analysierte SGS-Trainer Daniel Kraus nach der Partie.

Turid Knaak mit zwei Treffern

Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen, wobei die Ruhrstädterinnen etwas mehr Druck machten. Elf Minuten nach Anpfiff fand eine präzise Hereingabe in den Strafraum von Turid Knaak keinen Abnehmer. Kurze Zeit später hatte Irini Ioannidou mit einem gut platzierten Freistoß die Chance auf ein Tor, doch die Kugel landete in den Armen von Torhüterin Carina Schlüter. In der 23. Minute bekam der SC Sand seine erste Großchance: Ein direkter Freistoß flog nur haarscharf an der Latte vorbei. Die Essenerinnen fanden oft den Weg in Richtung gegnerisches Tor, aber ohne Erfolg. Das änderte sich aber in der 29. Spielminute, als Schiedsrichterin Katrin Rafalski nach einem Handspiel Elfmeter für die SGS pfiff. Knaak verwandelte mit einem perfekten Schuss in die linke obere Ecke zum 1:0. Zehn Zeigerumdrehungen später gab es eine dicke Möglichkeit für die Gäste. Nach einem Abwehrfehler konnte Isabelle Meyer ungestört Richtung Strafraum laufen, aber SGS-Torhüterin Lisa Weiß kam rechtzeitig aus dem Tor heraus und konnte die gefährliche Eins-gegen-Eins Situation entschärfen.
„In der ersten Halbzeit konnten wir Essen noch stören, aber der Ballbesitz war eine Katastrophe heute“, kritisierte Sand-Coach Sascha Glass sein Team. In den Anfangsminuten der zweiten Hälfte sah es für die Gäste aus Baden-Württemberg zunächst ganz gut aus. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff ballerte Johanna Tietge das Leder an die Latte. Das sollte es an Großchancen für Sand schon fast gewesen sein. Eine knappe Viertelstunde später erhöhte Knaak nach Vorarbeit von Lea Schüller mit einem präzisen Flachschuss in die linke Ecke auf 2:0 für die SGS. Die Essenerinnen zeigten sich nach der Pause im Strafraum der Gegner oft präsent. Unter anderem hatte Nicole Anyomi kurz vor Schluss zwei gute Möglichkeiten, die sie jedoch nicht nutzte. „In der zweiten Halbzeit hätten wir noch mehr Tore machen müssen“, gab Kraus zu. Eins kam aber in der 90. Minute noch dazu. Wieder war es Schüller, die Vorarbeit leistete, dieses Mal auf Dallmann. Die Nationalspielerin brauchte den Ball nur lässig zum 3:0-Endstand einschieben.

Ostersonntag gegen Jena

„Das war ein verdienter Sieg für Essen, kein Zweifel. Wir haben heute ein ganz, ganz schlechtes Spiel gemacht, insgesamt war es eine komplett schlechte Partie von allen“, fand der Gäste-Trainer nach dem Abpfiff deutliche Worte für die Leistung seiner Mannschaft.
Für die SGS Essen sieht es aktuell gut aus. Mit Tabellenplatz sechs ist das vor der Saison gesteckte Ziel „sicheres Mittelfeld“ bis jetzt erreicht. Bereits am Ostersonntag kann das Team in Jena weitere wichtige Punkte einfahren, um diese Position zu halten. Gespielt wird um 14 Uhr.

Text: Charmaine Fischer

Autor:

Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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