Eltern geben Hoffnung noch nicht auf

Von der Schule zum Unterfrintroper Markt zogen die Schüler der Walter-Pleitgen-Schule mit ihren Protestschildern.
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  • hochgeladen von Christa Herlinger

Die Walter-Pleitgen-Schule läuft aus. Zu wenige Anmeldungen für das neue Schuljahr lassen die Bildung einer Eingangsklasse nicht zu. Doch aufgeben wollen Eltern und Kinder die Hoffnung nicht, dass es mit dem Schulstandort in Unterfrintrop doch noch irgendwie weiter geht.

Am Schlusstag der Projektwoche "Leben im Mittelalter" zogen die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule mit Kronen, Ritterhelmen und Schilden bewaffnet Richtung Frintroper Markt. Dort machte die Schulgemeinde noch einmal auf ihr Anliegen aufmerksam: „Eine Schule für alle Kinder in Frintrop“, „Unterfrintrop braucht Kinder“ oder „Wir wollen hier bleiben“ war auf den Protestplakaten zu lesen.
Barbara Bruns, Schulpflegschaftsvorsitzende der Gemeinschaftsgrundschule, die aufgrund zu weniger Anmeldungen für das neue Schuljahr auslaufen wird, brachte es auf den Punkt: „Wir sind Elternwille und nicht die fehlenden fünf Anmeldungen für das neue Schuljahr.“

Die Verwaltung sehe in erster Linie mögliche Einsparungen, die mit der Aufgabe des Schulstandortes verbunden wären. „Doch die Kinder sind die Leidtragenden. Sie müssen weite Wege gehen, sogar mit dem Bus fahren.“
Noch hat man an der Walter-Pleitgen-Schule die Hoffnung auf eine Lösung für Gesamt Frintrop nicht aufgegeben. In dieser Woche wollen die Elternvertreter in den Kindergärten informieren.
„Die Verunsicherung bei den Eltern der Lernanfänger für das Schuljahr 2013/14 ist nach den ganzen Diskussionen sicherlich groß“, räumt Barbara Bruns ein. Sie ist sich sicher: Die Anmeldezahlen werden die Verwaltung handeln lassen müssen. „Denn die Zweizügigkeit der Reuenbergschule ist ebenso festgelegt wie die Einzügigkeit der Kraienbruchschule. Besteht aufgrund der Anmeldezahlen und dem Aus für die Walter-Pleitgen-Schule eine erhöhte Nachfrage, wird man spätestens dann zu einer Lösung für den Stadtteil kommen müssen.“ Auch die Kinderbeauftragte Erika Küpper hofft, dass die Gespräche weitergehen. „Damit wir ein Schulangebot für alle Eltern und Kinder ohne Vorbedingungen in Frintrop erreichen.“

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