Wollige Socken für den guten Zweck

6.000 Euro konnte Marie Brach von der Essener Elterninitiative krebskranker Kinder entgegennehmen. Margret Severin und die Damen des Handarbeitskreises waren auch im letzten Jahr wieder mehr als fleißig.
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  • 6.000 Euro konnte Marie Brach von der Essener Elterninitiative krebskranker Kinder entgegennehmen. Margret Severin und die Damen des Handarbeitskreises waren auch im letzten Jahr wieder mehr als fleißig.
  • Foto: Winkler
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Sie stricken, häkeln, sticken und nähen das ganze Jahr über. Ihre kunstvollen Hardangerdecken, die bunten Wollschals, Taschen oder Socken finden seit Jahren großen Absatz. Jeweils zu Ostern und in der Vorweihnachtszeit laden die Damen des Handarbeitskreises Herz-Jesu zu ihren Basarveranstaltungen ins Pfarrheim am Leoplatz ein.

Am Samstag, 12. November und Sonntag, 13. November, sind die Damen des Handarbeitskreises um Margret Severin dann mit dem Verkauf ihrer Handarbeiten beschäftigt. Der Weihnachtsbasar am Leoplatz hat am Samstag von 15 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr geöffnet. Ganz neu im Angebot sind in diesem Jahr Puppenkleider.
Der Erlös der Basare wird seit Jahren von den Handarbeitskreisdamen gespendet. „Einmal ist das Friedensdorf an der Reihe, im nächsten Jahr dann die Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.“, berichtet Magret Severin, die den Kreis vor mehr als 30 Jahren gründete.
Inzwischen ist die Zahl der aktiven Mitglieder auf acht Frauen gesunken. „In Hochzeiten waren wir deutlich über 20“, erinnert sich die Frintroperin. Doch an der Produktivität der Gruppe hat sich bis heute nichts geändert.
Darüber konnte auch Marie Brach vom Vorstand der Essener Elterninitiative nur staunen.
Die Essenerin durfte in diesem Jahr die stolze Spendensumme in Höhe von 6.000 Euro für ihre Initiative entgegennehmen. „Um so viel Geld zusammenzubekommen, muss man schon einiges verkaufen“, resümierte Brach und freute sich über die stete Hilfe der Handarbeitsdamen.
Die 1983 gegründete Elterninitiative mietete zunächst eine Elternwohnung an, in der Eltern kranker Kinder während der Zeit der Behandlung untergebracht werden können. 1992 kam das Elternhaus an der Kaulbachstraße hinzu. 18 Zimmer stehen dort zur Verfügung. „Allein im vergangenen Jahren hatten wir 10.076 Übernachtungen zu verzeichnen, Tendenz steigend“, so Marie Brach.
Die Hilfe der Elterninitiative ist breit gefächert. Sie finanziert eine Erzieherinnenstelle auf der onkologischen Kinderstation der Uniklinik, organisiert Freizeiten für Kinder und Jugendliche, die sich auf dem Weg der Besserung befinden, Gesprächsangebote, Jugendgruppen und auch Veranstaltungen für verwaiste Eltern.
„Ich bedanke mich herzlich für die Unterstützung, im Namen der Kinder und ihrer Eltern“, so Marie Brach. Neben der Elterninitiative wurde in diesem Jahr erneut der Förderverein zum Erhalt des Pfarrheims am Leoplatz mit einer Finanzspritze in Höhe von 1.000 Euro bedacht. „Schließlich möchten wir uns noch lange in den Räumen des Pfarrheims treffen und hier arbeiten“, erklären die Frauen.

6.000 Euro konnte Marie Brach von der Essener Elterninitiative krebskranker Kinder entgegennehmen. Margret Severin und die Damen des Handarbeitskreises waren auch im letzten Jahr wieder mehr als fleißig.
Beim diesjährigen Adventsbasar gibt erstmals auch eine große Auswahl an Puppenkleidung zu kaufen.

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