AWO Essen
AWO Kreiskonferenz

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Klaus Johannknecht bleibt AWO-Kreisvorsitzender
Kreiskonferenz wählte neuen Vorstand
Der Kreisverband Essen der AWO hat einen neuen Vorstand. Bei der Kreiskonferenz am Samstag im Gertrudissaal setzte sich bei den Wahlen zum Vorsitz Klaus Johannknecht gegen seine bisherige Stellvertreterin Judith Schlupkothen, die erstmals gegen ihn antrat, durch. Neue stellvertretende Kreisvorsitzende wurde Claudia Osterholt, die sich mit sehr deutlicher Mehrheit gegen Alfred Steinhoff, den Vorsitzenden des Essener Seniorenbeirats durchsetzte. Als weiterer Stellvertreter Johannknechts wurde Dirk Busch wiedergewählt.
In einer harmonischen Atmosphäre standen die Berichte über die AWO-Entwicklung seit der letzten Kreiskonferenz vor drei Jahren ganz oben auf der Tagesordnung. Klaus Johannknecht und AWO Geschäftsführer Oliver Kern konnten eine positive Bilanz vorweisen. Sowohl im Kita-Bereich, als auch bei der Seniorenbetreuung stehen die Zeichen auf Fortschritt. Noch in diesem Jahr können zwei neue Kindertagesstätten eröffnet werden. Ziel ist es, mit bis zu 30 AWO-Kitas einen großen Beitrag zur Behebung des Mangels im Bereich der Kinderbetreuung zu leisten. Bei den Seniorenzentren der AWO sind alle Einrichtungen auf den neuesten technischen und wohnlichen Stand gebracht worden. Nur noch beim Louise-Schroeder-Zentrum in Katernberg wird die Vonovia als Hauseigentümer noch rund 9 Millionen Euro investieren.
Auch politisch, so betonte es Gastredner Thomas Kutschaty, beziehe die Essener AWO deutlich Stellung. Der Essener SPD-Vorsitzende und Oppositionsführer im NRW-Landtag erinnerte daran, dass Maria Juchacz, die Gründerin der AWO schließlich auch eine bedeutende SPD-Politikerin gewesen sei, quasi die „Großmutter der Arbeiterwohlfahrt und der Sozialdemokratie“.
Marie Juchacz stand auch im Mittelpunkt einer szenischen Lesung ihrer Texte aus einer nicht vollendeten Biografie, die bewegend an ihren Kampf für die Rechte der Schwachen und Benachteiligten erinnerten. Und dieser Kampf, das betonten Kutschaty und Johannknecht übereinstimmend, sei leider auch heute noch nicht vorbei,
Auch die Zukunft von AWO und SPD bleibt zumindest in Essen eng verbunden. Das zeigt sich unter anderem darin, dass AWO-Geschäftsführer Oliver Kern, im nächsten Jahr für die Sozialdemokraten für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren wird. Dann müsse sich, so Kutschaty, die Essener AWO einen neuen Geschäftsführer suchen.
Um diese und andere Fragen wird sich der neu gewählte Kreisvorstand kümmern müssen. Auch bei den Wahlen der Beisitzer gab es viel Konkurrenz, bewarben sich doch 13 Kandidaten um die sieben Beisitzer-Ämter. In mehreren Wahlgängen setzten sich schließlich Gerhard Barnscheidt, Gisela Elbers, Michaela Heuser, Ingrid Kraemer, Klaus Persch, Judith Schlupkothen und Ulrich Schulte-Wieschen durch.
Zu Revisoren bestimmte die Kreiskonferenz Udo Drygalla, Peter Lübben, Klaus-Peter Philipps, Thomas Werner und Hans-Wilhelm Zwiehoff.
Geleitet wurde die Konferenz von Britta Altenkamp, Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Niederrhein.

Mehr dazu: https://www.awo-essen.de/ueber-uns/aktuelles/d/klaus-johannknecht-bleibt-awo-kreisvorsitzender/

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