Neue Platte fürs Schönebecker Bergbaudenkmal

Das Bergbaudenkmal am Herbrüggenbusch erstrahlt in neuem Glanz. Eine neue Platte aus Stein-Anthrazit ersetzt die alte Tafel.
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  • Das Bergbaudenkmal am Herbrüggenbusch erstrahlt in neuem Glanz. Eine neue Platte aus Stein-Anthrazit ersetzt die alte Tafel.
  • Foto: Fotos: Winkler
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Seit 1996 schmückt das Bergbaudenkmal des Katholischen Knappenvereins Borbeck den Herbrüggenbusch. 2004 wurde der Gedenkstein neu gestaltet. Lange Freude hatten Bürger und Vereinsmitglieder jedoch nicht an der Neugestaltung.

„Die Platte mit der Ansicht der Zeche Wolfsbank wurde in der Vergangenheit immer wieder besprüht“, berichtet Klaus Diekmann vom Bürger- und Verkehrsverein Schönebeck. Der BVV hat vor Jahren die Patenschaft für die Denkmalspflege übernommen. Irgendwann waren alle Reinigungsversuche zum Scheitern verurteilt. Die Erklärungen und Daten zum alten Schacht waren auf der alten Kupferplatte kaum mehr zu entziffern.
„Wir haben uns entschieden, den Auftrag zur Anfertigung einer neuen Platte herauszugeben. Diese ist aus Stein-Anthrazit und damit weniger empfindlich“, so Diekmann weiter. Bildhauer Thorsten Stegmann hat die neue Platte angefertigt, auch sie ziert eine Ansicht der Zeche Wolfsbankring. Erinnert werden soll an die Bergbaugeschichte vor Ort. „Hintergrund ist, die Historie wach zu halten. Sonst weiß am Ende niemand mehr, dass auch hier in Schönebeck die Kohleförderung lange Zeit eine bedeutende Rolle gespielt hat“, so Diekmann.

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