Nina Janke: Von "Ich war noch niemals in New York" zu "MammaMia!"

Nina Janke - irgendwie schon am Tatort... Foto: Karim Khawatmi
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  • hochgeladen von Silke Heidenblut

„Ja, ich behalte meinen ersten Wohnsitz in Essen, auch wenn mich das arm macht!“ Das erklärt Musical-Darstellerin Nina Janke, die kürzlich noch auf dem Kreuzfahrtschiff des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ in Oberhausen sang. Jetzt führt ihr Beruf sie auf die griechische „MammaMia!“-Insel, die zurzeit mitten in Stuttgart zu finden ist...

„Ich leiste mir jetzt wirklich zwei Wohnungen“, schüttelt die sehr bodenständige Künstlerin den Kopf. „Aber ich will meine süße Wohnung in Essen einfach nicht aufgeben.“ Doch der Grund für die Zweitwohnung ist schon toll, darf Nina Janke doch im Stuttgarter Abba-Musical in zwei weiblichen Hauptrollen auf der Bühne stehen: Donna und Tanja.

Angebot, das man nicht ausschlagen kann

Wer die Show oder den Film kennt, weiß, dass das ein Angebot ist, welches man als Musical-Darsteller nicht ausschlagen kann. „Ich freue mich auch sehr“, strahlt die sympathische Brünette, die sich auf beide Rollen freut. „Im letzten Interview mit dem Stadtspiegel habe ich die „Donna“ noch unter Traumrolle genannt - und jetzt darf ich sie spielen...“

Proben in Stuttgart beginnen

Doch vor dem Auftritt steht die Arbeit und die nimmt Nina Janke, die ihren Bewegungsdrang meist beim Joggen auslebt, ernst: Texte lernen, Betonungen üben, Lieder erarbeiten... „Ich habe die Demo-Bänder meist im Auto, weil ich da ungehemmt die Töne rausschmettern kann, ohne dass ein Nachbar klingelt und fragt, ob bei mir noch alles in Ordnung ist“, schmunzelt die Wahl-Essenerin und da sie ja bis zu ihrer Premiere Ende Januar noch ein paar Mal zwischen Stuttgart und Zuhause pendelt, findet sich da sicher Zeit für so schöne Lieder wie „Money, Money“, „Durch meine Finger rinnt die Zeit“ oder „Der Sieger hat die Wahl“. „Wie alle Kolleginnen vor mir finde auch ich gerade heraus, dass Benny und Björn anspruchsvolle Lieder komponiert haben, weil ihre Frauen damals gut singen konnten“, grinst Nina Janke. Aber das kann sie auch - und hat es mehr als einmal im Udo Jürgens-Musical bewiesen...

Kürzlich zählte die "Donna" noch zu den Traumrollen...

Als Donna darf die attraktive Single-Frau ohne Kinder eine Mutter darstellen - Respekt? „Ach, das stelle ich mir nicht so schwer vor, schließlich habe ich ja selbst eine Mutter. Und da die gleichzeitig meine beste Freundin ist, habe ich ein tolles Vorbild. Und ich liebe Schauspiel.“ Schwieriger findet sie, ihre Emotionen im Griff zu behalten. „Ich kann ja nicht losheulen, weil ich selbst gerade so berührt bin“, weiß sie. Aber ohne ihre eigenen Gefühle wäre die gebürtige Münsteranerin sicher nicht da, wo sie heute auf ihrem Karriereweg steht.

Lust auf Fernsehen: Münster-Tatort oder Wilsberg?

Die Lust auf weitere Projekte geht ihr dabei nicht aus: „Ich würde gern mehr fürs Fernsehen machen.“ Aber auch ihr Zarah-Projekt, eine zweistündige Bühnen-Show rund um die Leander, liegt ihr am Herzen. Und weil das mit dem „Traumrollen im Stadtspiegel-Interview nennen“ so gut funktioniert, sei folgendes verraten: Nina Janke steht total auf den „letzten Bullen“ mit Tatjana Clasing und Henning Baum, die ja - so wie sie - in Essen wohnen. „Und ich würde unheimlich gern mal in einem Münster-Tatort oder „Wilsberg“ mitspielen!“ Mal sehen, ob das jetzt auch klappt...

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