Asylbewerberstandort Ickten: Tennisanlage Ickten soll ab April 2015 50 Asylbewerber beheimaten

Noch liegt die ehemalige Tennisanlage an der Icktener Straße brach. Ab April 2015 sollen dort Asylbewerber in Containern für den Zeitraum von maximal fünf Jahren untergebracht werden.
  • Noch liegt die ehemalige Tennisanlage an der Icktener Straße brach. Ab April 2015 sollen dort Asylbewerber in Containern für den Zeitraum von maximal fünf Jahren untergebracht werden.
  • Foto: Bangert
  • hochgeladen von Sven Krause

Einst schossen auf der ehemaligen Tennisanlage an der Icktener Straße die Träume vom Wimbledonsieg und der Profikarriere in den Himmel. Doch das ist lange vorbei. Inzwischen „schießt“ auf dem Gelände höchstens noch das Unkraut in die Höhe. Diesem tristen Dasein soll - geht es nach den Vorschlägen des Expertenteams des Sozialamtes Essen - allerdings bald schon ein Ende gesetzt werden.

Von Sven Krause und Nina van Bevern

Stattdessen könnte an der Icktener Straße ab Herbst eine Übergangslösung zur Unterbringung von 50 Asylbewerbern aufgebaut werden. So zumindest formuliert die Verwaltung ihre Empfehlung an den Rat der Stadt Essen, der über diese Vorlage bereits am Mittwoch, 25. Februar, entscheiden wird, auf welchen Standorten jetzt schon zeitnah Unterbringungsmöglichkeiten entstehen sollen. In der ersten Antragsrunde geht es vor allem um die Standorte in Heidhausen, Frillendorf, Freisenbruch, Dellwig, Horst und Holsterhausen. In einer zweiten Antragsrunde könnte es dann auch um den Standort an der Icktener Straße gehen. Sofern sich der Rat dazu entschließt, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen, würden auf dem ehemaligen Tennisplatz Container für 50 Asylbewerber aufgestellt. Eine dauerhafte Bebauung des Grundstücks ist wegen eines fehlenden Bebauungsplans nicht möglich. Angesichts der Containerlösung und des fehlenden Bebauungsplans wird sich die Unterbringung der Asylbewerber auf fünf Jahre beschränken. Außerdem sind die Container im Unterhalt zu teuer, als dass man sie langfristig nutzen könnte. Die für das Grundstück angedachte Nutzung als Immobilie, mit deren Verkauf etwa die Sanierung des Sportplatzes an der Ruhrtalstraße querfinanziert werden soll, ist mit der befristeten Nutzung als Asylbewerberstandort nicht vom Tisch, sondern wird parallel vorgangetrieben. Angesichts der Emotionalität des Themas hat sich der Kettwig Kurier umgehört und Stimmen gesammelt.

Mehr zum Thema:
Die Stimmen der Bezirkspolitiker und der Vertreter des Heimatvereins und der Werbeintitiative KettIn lesen Sie hier.
Hier finden Sie die Berichterstattung aus der PK mit dem Oberbürgermeister und dem Sozialdezernenten.
Abschließende Informationen von Pressesprecherin Nicole Mause zum Asylbewerberstandort Ickten.
Ein Kommentar zum Thema Asylbewerberstandort Ickten.
Gemeinsame Erklärung der Bezirkspolitiker von CDU, SPD und FDP zum Asylbewerberstandort Ickten.

Autor:

Sven Krause aus Mülheim an der Ruhr

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