Die Pflasterfrage - Kopfsteinpflaster in Kettwig

Vorsicht vor dem Kopfsteinpflaster...

Der desolate Zustand des Kopfsteinpflasters im Bereich Schulstraße/Hauptstraße beschäftigt seit Wochen die Gemüter in Kettwig. Der Kurier fragte beim Verwaltungsbeauftragten Karlheinz Speder nach, ob die Stadt in dieser Sache endlich tätig wird.
Und es gibt jede Menge Fragen: Sind tatsächlich belastbare Pflastersteine verbaut worden? Wurde bei der Auftragsvergabe berücksichtigt, dass Busse und LKW die Straßen befahren? Wurde schlicht falsches Material verbaut und das bei der Abnahme nicht bemerkt? Antworten darauf gibt es zunächst gar keine. „Wir wissen selber noch nicht, was da los ist“, erklärt Speder und gibt zu, dass das sowohl Verwaltung als auch Politik durchaus Bauchschmerzen bereite. „Das Verstopfen der Löcher, wie es zurzeit geschieht, ist nur eine Interimslösung“, verspricht der Verwaltungsbeauftragte.
Und was passiert jetzt? „Ein externes Labor ist dabei zu prüfen, damit wir Antworten auf die Fragen bekommen. Da in dem Labor aber beispielsweise auch der strenge Winter „nachgestellt“ wird, dauert es noch, bis wir Ergebnisse bekommen“, erklärt Karlheinz Speder, der hofft, dann mehr Antworten zu haben.
Bis dahin: Vorsicht beim Betreten oben genannter Straßen...
Inzwischen hat ein Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle einen Sachverständigen für das Straßenbauerhandwerk auf die Pflastersteine blicken lassen. Ergebnis: Der Experte geht davon aus, dass minderwertiges Material verbaut wurde. Wenn's so ist, dann wird das Prüfungsergebnis der Stadt ja ebenso ausfallen. Und dann mal gucken, was passiert...

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