Amnesty International bittet am 11. März zur Unterschriftensammlung in Kettwig
Frauenrechte stärken

Samar Badawi, Iman al-Nafjan, Loujain al-Hathloul und Aziza al-Youssef setzen sich für das Frauenfahrrecht in Saudi-Arabien ein.
  • Samar Badawi, Iman al-Nafjan, Loujain al-Hathloul und Aziza al-Youssef setzen sich für das Frauenfahrrecht in Saudi-Arabien ein.
  • Foto: Amnesty International
  • hochgeladen von Henrik Stan

Die Ortsgruppe Essen-Süd von Anmesty International veranstaltet am Montag, 11. März, eine Unterschriftensammlung anlässlich des Tags für die Rechte der Frau. Die Listen liegen zwischen 14 und 18.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek am Kringsgat 17 aus.

Einen Schwerpunkt der diesjährigen Menschenrechtskampagne unter dem Schlagwort "Ihr Mut braucht Deinen Schutz" bildet die Unterstützung von Frauen in Saudi-Arabien, die von Kronprinz Mohammed bin Salman ermutigt, eine Fahrerlaubnis erwerben möchten, aber dennoch inhaftiert und misshandelt werden.

"Ihr Mut braucht Deinen Schutz"

Obwohl sich der künftige Monarch als Reformer inszeniert und behauptet, für mehr Gleichberechtigung einzutreten, wurden kurz nach der Einführung des Frauenfahrrechts im Königreich einige der prominentesten Frauenrechtlerinnen des Landes unter fadenscheinigen Anschuldigungen in Bezug auf ihre Arbeit für die Rechte von Frauen festgenommen.
Ihnen werden „verdächtiger Kontakt mit ausländischen Einrichtungen“, „Rekrutierung von Personen in sensiblen Regierungspositionen“ und die „finanzielle Unterstützung von feindlichen Einrichtungen im Ausland, mit dem Ziel, die Sicherheit und Stabilität
im Königreich zu untergraben und die Sozialstruktur des Landes zu stören“ vorgeworfen.
Bereits im November 2018 dokumentierte Amnesty International, wie mehrere Menschenrechtler in Saudi-Arabien wiederholt durch Stromschläge und Auspeitschung gefoltert wurden. Zeugenaussagen zufolge wurden zehn Frauen und Männer gefoltert, sexuell missbraucht und misshandelt, als sie in einem Geheimgefängnis festgehalten wurden. Eine Aktivistin wurde fälschlicherweise einen Monat lang im Glauben gehalten, ihre Familienmitglieder seien gestorben.
Claire Wehlmann und weitere AI-Mitglieder informieren am Montag auch über den Einsatz weiterer mutiger Frauen für die Menschenrechte in ihren Ländern sowie über die Arbeit ihrer Ortsgruppe.

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