Tierschutzpartei Essen fordert Renaturierung und Ausgleichsfläche
Ickten - Bebauung stadtklimarelevante Fehlentscheidung

vlnr Elisabeth Maria van Heesch, Ratsfrau der Tierschutzpartei, Simone Trauten-Malek, Kreisvorstand Tierschutzpartei Essen
  • vlnr Elisabeth Maria van Heesch, Ratsfrau der Tierschutzpartei, Simone Trauten-Malek, Kreisvorstand Tierschutzpartei Essen
  • hochgeladen von Elisabeth Maria van Heesch

Im Streit um die Bebauung der ehemaligen, seit vielen Jahren aufgegebenen und vollständig vom Wald zurückeroberten Fläche der ehemaligen Tennisanlage in Kettwig-Ickten bleibt die Tierschutzpartei Essen bei ihrem Kurs. "Auch im aktuellen Stadtplanungsausschuss werden wir uns wieder gegen das Bauvorhaben in Ickten aussprechen," so Ratsfrau Elisabeth Maria van Heesch, Mitglied des Stadtplanungsausschusses.

Renaturierung des verrohrten Bachlaufs
Die Ratsfraktion der Tierschutzpartei Essen fordert, anstelle einer Bebauung des früheren Tennisgeländes dieses zu renaturieren. "Der Begriff 'altes Tennisgelände', der in den Verwaltungsdrucksachen für dieses Bauvorhaben immer wieder auftaucht, ist irreführend, da es sich inzwischen um eine Waldfläche mit natürlicher Flora und Fauna handelt," so die Tierschützer. Die alte Tennisanlage sei seit vielen Jahren aufgegeben, vom Wald vollständig zurückerobert und überwuchert. "Statt eines Bauvorhabens sollte mit Blick auf das Stadtklima die neugewonnene Waldfläche erhalten, der verrohrte Bachlauf renaturiert werden," fordert die Tierschutzpartei Essen.

Auch der Beirat der Unteren Naturschutzbehörde hat sich für eine Renaturierung ausgesprochen, den Erhalt der neuen Waldfläche als stadtklimarelevante Ausgleichsfläche. 

Stadtklima: Keine Stadtrandbebauung mit Notwendigkeit Pkw-Mobilität
Die Tierschutzpartei sieht in Ickten nicht nur die alternative Bauen oder Nichtbauen, um die gestritten wird, sondern entlang des Vorschlages des Beirates Untere Naturschutzbehörde die zwingende Option, diese Fläche als Ausgleichsfläche zu nutzen und zu renaturieren. "Aus Klimaschutzgründen sollte die Stadtplanung zudem vermeiden, am Stadtrand neue Wohnungen zu bauen, wo die Menschen für ihre Mobilität auf den PKW angewiesen sind. Potentiale für eine echte Innenverdichtung sollten genutzt werden", so Simone Trauten-Malek, Tierschutzpartei Essen.

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch aus Essen

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